Fleck auf der Couch – dieser Fehler macht ihn schlimmer
Drogerie-Produkte sind eine gute Ergänzung, wenn Hausmittel nicht mehr ausreichen. Polsterreiniger gibt es als Schaum, Spray oder Tuch. Achten Sie darauf, http://Lieblingsmetropole.de dass das Produkt für Ihren Stoff geeignet ist – bei Mikrofaser, Samt oder Leder brauchen Sie unterschiedliche Mittel. Ein wichtiger Punkt: Testen Sie jeden Reiniger zuerst an einer unauffälligen Stelle, zum Beispiel unter dem Sofakissen. So sehen Sie, ob der Stoff ausbleicht oder sich verfärbt. Und arbeiten Sie immer von außen nach innen, damit sich der Fleck nicht ausbreitet. Tupfen Sie, reiben Sie nicht – Reiben zerstört die Faserstruktur und lässt den Fleck fest einziehen.
Abziehen ohne Abdrücke: Die richtige Technik mit dem Spachtel Der wichtigste Schritt folgt direkt nach dem Auftrag. Besprühen Sie die frische Silikonraupe mit einer Mischung aus Wasser und etwas Spülmittel. Das verhindert, dass das Werkzeug am Silikon kleben bleibt und Rillen zieht. Als Werkzeug eignet sich ein Fugenglätter aus Kunststoff oder ein einfacher Eiswürfel – der hat keine scharfen Kanten und gleitet besonders gut. Ziehen Sie das Werkzeug in einem durchgehenden Winkel über die Fuge, ohne Druck aufzubauen. Drücken Sie nicht zu fest, sonst drücken Sie das Silikon aus der Fuge heraus.
Nach der Vorbereitung kommt das Auftragen des neuen Silikons. Wählen Sie ein Silikon, das speziell für den Sanitärbereich geeignet ist – es enthält fungizide Zusätze, die Schimmelbildung vorbeugen. Die Kartusche setzen Sie in eine Kartuschenpresse ein und schneiden die Spitze schräg an. Üben Sie mit der Presse gleichmäßigen Druck aus und führen Sie die Düse in einem Zug entlang der Fuge. Achten Sie darauf, die Fuge vollständig zu füllen, ohne Luftblasen zu hinterlassen. Wenn Sie zu viel Silikon auftragen, können Sie es anschließend mit einem Fugenglätter oder einem feuchten Finger abziehen. Ziehen Sie das Silikon dabei in einem gleichmäßigen Winkel ab, um eine glatte Oberfläche zu erhalten.
Das Geheimnis einer glatten Fuge liegt im gleichmäßigen Auftrag. Schneiden Sie die Düse der Kartusche schräg an, sodass die Öffnung etwas größer als die Fugenbreite ist. Setzen Sie die Düse in einem Winkel von etwa 45 Grad an und drücken Sie das Silikon mit konstantem Druck heraus. Bewegen Sie die Hand in einem Zug von einem Ende zum anderen – vermeiden Sie Unterbrechungen, da jede Pause eine sichtbare Kante hinterlässt. Führen Sie die Düse nicht zu langsam, sonst entstehen Wülste.
Der häufigste Fehler passiert schon beim Einkauf: Viele greifen zu einer rohen Massivholzplatte, energiesparendes Wohnen ohne auf die Restfeuchte zu achten. Unbehandelte Platten aus dem Baumarkt sind oft noch nicht vollständig getrocknet und arbeiten nach dem Verschrauben weiter. Das Ergebnis sind Verformungen, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen. Besser ist es, eine Platte mit bereits versiegelter Oberfläche zu wählen oder die rohe Platte vor dem Zusammenbau über mehrere Tage im späteren Raum zu lagern, damit sie sich an das Raumklima anpassen kann. Zusätzlich sollte man die Platte auf beiden Seiten mit einem Holzöl oder einer Lasur behandeln, auch auf der Unterseite. Sonst zieht sie Feuchtigkeit ungleichmäßig auf und verzieht sich.
Bevor Sie die Kartusche in die Fugenpistole einlegen, sollten Sie die Fläche gründlich vorbereiten. Entfernen Sie alten Silikonrest vollständig, am besten mit einem scharfen Messer oder einem speziellen Klingenwerkzeug. Anschließend reinigen Sie die Fugenränder mit einem Entfetter, damit das neue Silikon wirklich haftet. Trocknen Sie die Stelle ab – Feuchtigkeit ist der häufigste Grund für spätere Rillen oder Blasen. Wenn Sie auf altem Silikon neu auftragen, wird die Oberfläche unweigerlich uneben.
Die Montage selbst beginnt mit dem Anzeichnen der Bohrlöcher. Nutzen Sie eine Wasserwaage, denn ein um wenige Millimeter schiefes Plissee fällt sofort auf. Bei der Klemmmontage drücken Sie die Träger gleichmäßig an und drehen die Klemmschrauben abwechselnd – nie eine Seite komplett festziehen, bevor die andere greift. Kontrollieren Sie anschließend, ob das Plissee an jeder Stelle den gleichen Abstand zum Glas hat. Ziehen Sie die seitlichen Führungsschnüre erst nach der Befestigung leicht an, aber nicht zu straff, sonst wellt sich der Stoff.
Wenn Sie alles richtig gemacht haben, sitzt das Plissee spaltfrei und lässt sich ohne Kraftaufwand bewegen. Der häufigste Grund für ein hakendes Plissee ist übrigens nicht das Maß, sondern eine unsaubere Führung der Kette im Umlenker. Reinigen Sie die Schienen vor natüRliche Düfte der Montage von Staub und prüfen Sie, ob die Kettenverbinder einrasten. Ein letzter Tipp: Bewahren Sie die Originalverpackung auf, bis Sie die Montage abgeschlossen haben. So können Sie ein falsch bestelltes Plissee problemlos zurücksenden – aber das vermeiden Sie ja durch die genaue Messung.
Es gibt auch Flecken, die Sie besser einem Profi überlassen. Das gilt für alte, eingetrocknete Flecken, für sehr große Flächen und für empfindliche Materialien wie Seide oder Velours. Wenn Sie unsicher sind, was Ihr Sofa verträgt, fragen Sie den Hersteller – die Pflegehinweise am Etikett sind verbindlich. Und ein letzter Tipp: Behandeln Sie Flecken immer so schnell wie möglich, aber nicht in Hektik. Mit etwas Geduld und der richtigen Technik bekommen Sie fast jeden Fleck wieder raus – ohne teure Spezialmittel.
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