4 Tricks für Toastbrot mit weicher Krume aus der Kastenform

Roxanna 26-09-13 07:36 2 0

Nach dem Kneten muss der Teig etwa 60 bis 90 Minuten gehen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. Anschließend wird er entgast, in drei gleich große Stücke geteilt, jeweils rund gewirkt und kurz ruhen gelassen. Jedes Stück wird flach ausgerollt, aufgerollt und mit der Naht nach unten in die gefettete Kastenform gelegt. Die zweite Gare dauert 45 bis 60 Minuten. Wer zu lange wartet, bekommt einen Teig, der beim Backen zusammenfällt. Ein Fingerdruck, der langsam zurückfedert, zeigt den richtigen Zeitpunkt.

Die Dauer hängt vom Mehl ab. If you have any issues concerning where and how to use martinpreisssoftware.de, https://josephpesco.info/ you can make contact with us at our own web site. Bei sehr starkem, zähem Mehl sind 45 bis 60 Minuten sinnvoll, bei mittlerer Qualität genügen 20 bis 30 Minuten. Ein zu langer Ansatz führt dazu, dass der Teig klebrig wird und an Gashaltevermögen verliert, weil die Proteolyse zu weit fortschreitet. Wer unsicher ist, prüft nach 30 Minuten: Lässt sich ein Stück Teig dünn ausziehen, ohne sofort zu reißen, ist der Punkt erreicht.

Warum die Kastenform über die Kruste entscheidet Die Kastenform bestimmt, wie gleichmäßig das Brot backt. Eine Form mit schwerem Material und geraden Wänden hält die Hitze stabil, sodass die Krume nicht austrocknet. Wer eine dünne Blechform nutzt, sollte die Backzeit um einige Minuten verkürzen und das Brot früher aus der Form nehmen. Der Teig sollte die Form nur zu etwa zwei Dritteln füllen, damit er beim Gehen genug Platz nach oben hat. Zu viel Teig führt zu einem domartigen Deckel und einer dichteren Krume an den Rändern.

Kleine Teiglinge brauchen kurze Gare und heißen Ofen Die Teiglinge sollten zwischen 60 und 80 Gramm wiegen. Größere Stücke brauchen länger und trocknen außen aus, bevor die Mitte gar ist. Nach dem Formen nur kurz gehen lassen, etwa 30 bis 45 Minuten bei 24 Grad Celsius. Eine zu lange Gare lässt die Teiglinge zusammenfallen und macht die Kruste blass. Der Teigling soll sich beim Drücken langsam zurückbilden, nicht sofort und nicht gar nicht. Wer die Gare verpasst, backt flache, harte Brötchen.

Ein Teigling, der beim Einschießen kippt, ist kein Pech und kein Zufall. Er kippt, weil eine Kraft auf ihn wirkt, die er nicht ableiten kann, oder weil er zu nachgiebig ist, um dieser Kraft zu widerstehen. Wer das Einschießen beherrschen will, muss beide Ursachen trennen: die Bewegung des Schiebeschlittens und den Zustand http://Schuetzenverein-Scheyern-1862.De/ des Teigs. Erst wenn beide zusammenpassen, bleibt der Teigling aufrecht und läuft gerade in den Ofen.

Biga: fester Vorteig mit kräftiger Struktur Biga stammt aus Italien und ist deutlich fester. Man mischt 100 Gramm Mehl mit nur 45 bis 50 Gramm Wasser und ebenfalls einer kleinen Menge Hefe. Der Teig wirkt krümelig und trocken, lässt sich aber mit der Hand zu einer rauen Kugel pressen. Abgedeckt reift er acht bis vierzehn Stunden. Wichtig: Biga nicht zu nass ansetzen, sonst wird daraus ein Poolish. Nach der Reife riecht er leicht nach Joghurt und schmeckt mild säuerlich. Vor dem Hauptteig zerpflückt man die Biga in kleine Stücke und gibt sie zusammen mit dem restlichen Mehl, Wasser und Salz in die Schüssel.

Wer diese Punkte beachtet, wird feststellen, dass ein kippender Teigling fast immer auf eine dieser Ursachen zurückgeht: zu schnelle Bewegung, zu weicher Teig, zu flache Form oder zu viel Mehl. Die Lösung liegt nicht in einem einzelnen Trick, sondern im Zusammenspiel von Teigreife, Formgebung und ruhiger Hand am Schlitten. Wer kontrolliert einschießt und den Teig richtig reifen lässt, braucht kein Nachbessern mehr.

Was der Teig selbst dazu beiträgt Ein Teigling mit zu weicher Konsistenz kippt schon bei geringster Erschütterung, weil ihm die innere Stabilität fehlt. Das passiert, wenn die Stockgare zu kurz war, der Teig zu warm geführt wurde oder zu viel Wasser enthalten ist. Ein Teig, der beim Formen noch klebt und nachgibt, hat beim Einschießen keine Chance. Prüfen lässt sich das mit dem Fingerdruck: Springt die Delle langsam zurück, ist der Teig reif; bleibt sie stehen, ist er übergare und weich, springt sie sofort zurück, ist er noch zu stramm und reißt beim Schieben.

Ebenso entscheidend ist die Form des Teiglings. Runde, gleichmäßig geformte Stücke mit straffer Oberflächenspannung bleiben stabil, unförmige oder flach gedrückte Stücke kippen leichter. Beim Formen darauf achten, dass die Naht unten liegt und der Teigling nicht breiter als hoch ist. Ein flacher Teigling hat einen hohen Schwerpunkt, sobald er auf dem Schieber liegt, und kippt bei der kleinsten Bewegung nach vorn. Wer den Teigling vor dem Einschießen kurz auf dem Schieber ruhen lässt, raumteiler ohne sichtschutz gibt ihm Zeit, sich zu setzen, und erkennt sofort, ob er stabil steht.

Tangzhong ist kein Teigzusatz, sondern eine Vorstufe. Für einen Laib in einer Form von etwa 20 bis 25 Zentimetern Länge werden 20 Gramm Mehl mit 100 Gramm Wasser in einem kleinen Topf verrührt. Die Mischung wird bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzt, bis sie puddingartig eindickt. Wichtig: Nicht kochen lassen, sonst verliert die Stärke ihre Wasserbindung. Der fertige Tangzhong muss vollständig abkühlen, bevor er in den Hauptteig kommt. Wer ihn heiß einrührt, riskiert eine zu warme Teigführung und damit eine ungleichmäßige Krume.600

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