Forsythie: Schnitt nach der Blüte oder im Herbst?

Marlon Gregson 26-09-13 08:14 2 0

84a8dbffc612fa1e873bd6368e41f9a9--futuriBei starkem Saftfluss lässt sich das Ausfransen zusätzlich begrenzen, indem man die Klinge vor jedem Schnitt reinigt. Harz, Rindenreste und Pflanzensaft setzen sich am Blatt der Klinge fest und erhöhen den Widerstand. Eine saubere Klinge gleitet leichter und schneidet gleichmäßiger. Nach dem Schnitt sollte die Wundfläche nicht mit Erde oder Kompost verschmiert werden. Ein sauberer, glatter Schnitt Raumteiler ohne Sichtschutz Franse ist die beste Voraussetzung dafür, dass die Pflanze die Wunde selbst verschließt.

Ein sauberer Schnitt braucht einen klaren Zeitkorridor. Für Süßkirschen liegt er im Spätwinter, kurz bevor die Knospen schwellen, also etwa Ende Februar bis Anfang März. Für Sauerkirschen ist der August nach der Ernte möglich, Http://Ossenberg.Ch/Index.Php?Title=Wer_Falsch_Auslichtet,_Verliert_Die_Halbe_Ernte aber nur bei trockener Witterung und mit sofortiger Wundbehandlung. Wer im September oder Oktober schneidet, trifft auf einen Baum, der bereits herunterfährt. Die Wunden bleiben offen, Pilzsporen wie der Erreger der Valsa-Krankheit dringen ein, und im Frühjahr zeigt sich der Schaden als absterbende Triebe.

Wie der Schnitt aufgebaut wird Bei jungen Forsythien reicht ein Erziehungsschnitt: Man lässt drei bis fünf kräftige Haupttriebe stehen und entfernt alle schwachen, kreuzenden oder nach innen wachsenden Zweige direkt am Ansatz. Bei älteren, verfilzten Sträuchern ist ein Verjüngungsschnitt sinnvoll. Dabei werden etwa ein Drittel der ältesten, dicksten Triebe bis auf den Boden oder auf einen kräftigen Seitentrieb zurückgenommen. Der Rest bleibt stehen und blüht im nächsten Frühjahr weiter. Diese Methode verteilt den Rückschnitt über zwei bis drei Jahre und verhindert, dass der Strauch komplett ausfällt.

Wasserschosser sind senkrecht nach oben wachsende Triebe, die aus schlafenden Augen am mehrjährigen Holz austreiben. Sie entstehen, wenn der Baum stark wächst, etwa nach einem starken Rückschnitt, nach einem nassen Frühjahr oder wenn der Baum zu viel Stickstoff bekommt. Der Apfelbaum schiebt dann aus dem alten Holz neue, kräftige Triebe, die oft länger als einen Meter werden. Sie sind nicht krank, sondern ein Zeichen dafür, dass der Baum zu viel Kraft hat und sie nicht in die Fruchtbildung stecken kann. Wer sie einfach stehen lässt, bekommt eine dichte Krone, in der Früchte schlecht ausreifen und Pilzkrankheiten leichter Fuß fassen.

Die Faustregel lautet: Pro Stock bleiben je nach Sorte und Erziehungsform zwischen acht und sechzehn Augen stehen. Bei schwacher Sorte und kräftigem Boden eher am oberen Rand, bei großbeerigen Sorten und magerem Boden am unteren. Entscheidend ist die Aufteilung: Ein bis zwei Zapfen mit je zwei bis drei Augen plus ein bis zwei Strecker mit vier bis sechs Augen. Wer nur einen langen Bogen mit zwölf Augen schneidet, bekommt viele kleine Trauben und eine verkahlt die Basis. Besser ist eine Mischung aus kurzen und langen Fruchtruten.

Wie die Schnittführung das Ausfransen verhindert Entscheidend ist nicht nur die Klinge, sondern die Richtung des Schnitts. Schneidet man von unten nach oben in den Ast, wird die Rinde auf der Unterseite gestaucht und franst aus. Richtig ist der Schnitt von oben nach unten oder, bei dickeren Ästen, ein Kerbschnitt auf der Unterseite, gefolgt vom Schnitt von oben. So bleibt die Rinde an der Stelle, an der die Klinge austritt, sauber. Bei der Säge gilt dasselbe: Eine Säge mit feiner Zahnung und geschränkten Zähnen schneidet glatt, eine grobe Säge mit breiten Zähnen reißt die Fasern auf. Wichtig ist auch der Druck: Wird zu stark gedrückt oder zu schnell gesägt, verklemmt die Säge und die Rinde bricht aus.

Wichtig ist auch die Schnitttechnik. Zweige nicht auf halber Höhe einkürzen, sondern immer auf einen Verzweigungspunkt oder bis zum Boden zurücknehmen. Stummel, die in der Luft enden, treiben unkontrolliert aus und lassen den Strauch buschig, aber blühfaul werden. Saubere, scharfe Scheren verhindern gequetschte Stellen, If you liked this article in addition to you would like to receive more info regarding Beitrag generously stop by the page. die als Eintrittspforten für Pilze dienen können. Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist ein trockener, nicht zu heißer Tag, damit die Schnittstellen zügig abtrocknen.

Typische Fehler: zu viele Augen stehen lassen aus Angst vor Verlust, schwache Triebe mitzählen, den Zapfen am alten Holz anschneiden statt am einjährigen Holz. Ein weiterer Fehler ist das Zählen nach Augen pro Laufmeter statt pro Stock. Bei dichter Pflanzung führt das zu völlig falschen Werten. Prüft nach dem Schnitt die Rutenstärke an der Spitze: Ist sie dünner als ein Bleistift, war der Behang zu hoch. Dann im nächsten Jahr zwei bis drei Augen weniger stehen lassen.

Wenn trotz richtiger Technik Saft austritt, ist das kein Grund zur Panik, solange die Rinde glatt getrennt wurde. Der Saftfluss stoppt von allein, sobald die Pflanze austreibt. Kritisch wird es nur, wenn die Wunde ausgefranst ist und über Tage feucht bleibt. Dann dringen Pilze und Bakterien ein. Deshalb gilt: Nicht der Saft ist das Problem, sondern die Franse. Eine scharfe Bypass-Klinge, ein Schnitt von oben nach unten und die richtige Stelle knapp über dem Astring verhindern genau das.

댓글목록

등록된 댓글이 없습니다.