4 Fälle, in denen ein Ast gespannt statt gesägt wird

Lynette 26-09-13 08:30 2 0

Der Schnitt dient nicht nur der Blühfreudigkeit. Eine Forsythie, die jahrelang ungeschnitten bleibt, verkahlt von innen, wird oben buschig und unten kahl. Ein regelmäßiger Rückschnitt hält die Pflanze kompakt und fördert kräftige, junge Triebe, an denen sich die meisten Blüten bilden. Wer den Strauch als Hecke zieht, sollte nach der Blüte die Form korrigieren und dabei die Triebspitzen einkürzen.

In the event you cherished this article and also you would like to get more details about http://ossenberg.ch generously stop by the web-site. Ein weiterer Unterschied betrifft den Aufbau der Pflanzen. Einmal tragende Sorten werden oft an einem Gerüst aus Drähten oder Stäben erzogen, damit die Ruten luftig stehen. Zweimal tragende Sorten wachsen kompakter und kommen mit weniger Stütze aus, profitieren aber ebenfalls von einer lockeren Bindung. Beim Binden darauf achten, die Ruten nicht einzuschnüren. Wer die Sorten verwechselt, schneidet entweder zu viel oder zu wenig und wundert sich über ausbleibende Ernte.

Die Faustregel lautet: Pro Rebe werden so viele Augen angesetzt, dass nach dem Austrieb die gewünschte Traubenzahl übrig bleibt. Bei schwacher Fruchtbarkeit – etwa beim Riesling – liegt der Richtwert bei etwa 10 bis 12 Augen pro Rebe, bei kräftigen Sorten wie Silvaner oder Müller-Thurgau können 6 bis 8 Augen genügen. Entscheidend ist die Fruchtbarkeit der unteren Augen: cleverer stauraum Sorten, die nur in den oberen Knospen Trauben ausbilden, brauchen längere Zapfen oder Bogen, sonst bleibt der Ertrag aus.

Die Entscheidung hängt also nicht von der Aststärke ab, sondern von der Spannung im Holz. Ein dünner Ast unter Zug ist gefährlicher als ein dicker, der frei hängt. Wer vor dem ersten Schnitt die Richtung des Zuges prüft, den Spaltverlauf vorzeichnet und das Seil langsam anlegt, schneidet sicher. Wer unsicher ist, lässt den Ast abspannen und trennt ihn erst dann – ohne Eile, ohne Hektik und mit klarer Fluchtrichtung.

Ein zweiter typischer Fehler: der Schnitt mitten in der Mittagshitze oder bei praller Sonne. Die offene Wunde trocknet dann zwar schnell ab, aber die Pflanze steht unter Stress. Besser sind die frühen Morgenstunden oder ein bedeckter Tag. Ebenso falsch ist der Schnitt in den alten Holzteil hinein, weit unterhalb aller Augen. Solche Triebe treiben oft gar nicht mehr aus, und die Rose verkahlt von unten. Der Rückschnitt endet immer an einem vitalen, gut sichtbaren Auge, nicht irgendwo im blinden Holz.

Viertens: Der Stamm oder der Ast neigt sich stark, weil das Kronengewicht einseitig zieht. Beim Sägen wandert der Spalt, das Holz reißt in den Stamm hinein. Ein Zugseil mit Umlenkrolle bringt die Last in eine berechenbare Richtung. Wichtig: Die Winde oder das Seil nie mit voller Kraft anspannen. Es reicht, die Spannung aus dem Holz zu nehmen, nicht den Ast zu ziehen. Ein zu stark gespanntes Seil erzeugt neue Kräfte und kann den Stamm spalten.

Erstens: Der Ast biegt sich nach unten und trägt Last. Typisch bei weit ausladenden Obstbäumen oder bei einem Ast, der auf einem Zaun oder einer Leitung aufliegt. Wird hier von oben durchgesägt, klemmt das Blatt ein, weil sich der Spalt sofort schließt. Zuerst wird der Ast mit einem Gurt in Zugrichtung gehalten, dann erfolgt der Schnitt in zwei Stufen: ein Entlastungsschnitt von unten, cleverer Stauraum danach der Trennschnitt von oben. So bleibt das Sägeblatt frei.

600Ein Ast, der unter Spannung steht, verhält sich beim Schnitt anders als ein locker sitzender. Wer das ignoriert, riskiert einen plötzlichen Ruck, ein aufreißendes Holz oder einen Ast, der unkontrolliert herabfällt. Die entscheidende Frage lautet nicht, ob geschnitten wird, sondern ob zuerst gespannt, also mit einem Seil oder Gurt gesichert, werden muss. Diese vier Situationen decken die meisten Fälle im Garten und im Forst ab.

Die Kontrolle kommt Beleuchtung im Wohnzimmer Sommer: Nach dem Austrieb werden die Triebe gezählt und mit der Ernteplanung abgeglichen. Wer schon beim Schnitt zu knapp kalkuliert, kann später nicht mehr ausgleichen. Deshalb gilt: Lieber etwas mehr Augen ansetzen und später ausdünnen als zu früh zu streng sein. So bleibt der Ertrag steuerbar und die Rebe gesund.

Typische Fehler: Der erste Schnitt wird zu tief geführt, sodass die Säge klemmt. Oder es wird ohne Gurt gearbeitet, weil der Ast „nur leicht" hängt. Oft wird die Fallrichtung falsch eingeschätzt, weil der Wind oder das Eigengewicht nicht mitgerechnet wurde. Ein weiterer Fehler ist das Sägen mit laufender Kette in gespanntem Holz ohne zweite Person, die das Seil hält und den Bereich sichert. Bei starkem Zug gehört immer eine zweite Person an die Sicherung, nicht an die Säge.

Bei mehrblütigen Sorten, deren Knospen in Büscheln stehen, geht man anders vor. Hier schneidet man zunächst die verblühte Einzelblüte mit kurzem Stiel heraus, bis zur nächsten Verzweigung. Erst wenn das gesamte Büschel verblüht ist, wird der ganze Trieb bis zum nächsten kräftigen Auge unterhalb des Büschels entfernt. Wer jeden einzelnen Stiel bis weit nach unten zurückschneidet, verliert unnötig Substanz und verzögert den neuen Austrieb um Wochen.

댓글목록

등록된 댓글이 없습니다.