Ast abspannen statt sägen: Fehler beim Schnitt, der Äste ruinert
Zur Gruppe 1 gehören die frühblühenden Arten und Sorten wie Alpenwaldrebe oder Bergwaldrebe. Sie blühen von April bis Mai an den Trieben, die im Vorjahr gewachsen sind. Diese Pflanzen im Innenraum braucht man nicht regelmäßig zu schneiden. Nötig ist nur ein Auslichten direkt nach der Blüte: alte, Wohnkomfort verbessern verholzte Triebe werden bis kurz über den Boden entfernt, When you beloved this short article and you wish to receive more info regarding http://Neubert-Grosse.de i implore you to check out our internet site. zu dicht stehende Triebe ausgedünnt. Ein Schnitt im Frühjahr vor der Blüte ist der häufigste Fehler und kostet die gesamte Saison. Wer unsicher ist, schneidet gar nicht und lässt die Pflanze einfach wachsen.
So setzt man die Schere richtig
Ein Kirschbaum verzeiht keine Wartezeit. Das bedeutet konkret: Nach dem Ernteschnitt muss die Wunde innerhalb weniger Stunden versorgt sein. Größere Schnitte über drei Zentimeter Durchmesser gehören sofort mit einem Wundverschlussmittel bestrichen – nicht erst am nächsten Tag. Das Werkzeug muss scharf und desinfiziert sein, denn Kirschen reagieren auf gequetschte Schnittflächen mit Gummifluss. Typischer Fehler: mit der Astschere zu quetschen statt mit der Säge glatt zu trennen. Ein glatter Schnitt am Astkragen, also direkt am verdickten Übergang zum Stamm, heilt am schnellsten.
Wann Abspannen die bessere Wahl ist Abspannen ist immer dann Pflicht, wenn der Ast über Gegenständen, Wegen oder Dächern hängt. Auch bei einem Durchmesser von mehr als etwa zehn Zentimetern sollte gespannt werden. Ein weiteres Kriterium: Wenn der Ast in einem Winkel wächst, energiesparendes Wohnen der ein kontrolliertes Fallen unmöglich macht, ist die Säge allein zu gefährlich. Das Seil wird vor dem Schnitt befestigt, leichte Spannung aufgebaut und erst dann gesägt.
Was nach dem Austrieb zu tun ist – und was nic
Nach dem Abspannen wird der Ast langsam abgelassen. Der Schnitt am Stamm bleibt sauber, die Wunde kann verheilen. Wer diese Reihenfolge ignoriert, produziert Faulstellen und muss Jahre später den ganzen Stamm behandeln. Die Schnittgröße ist also kein Maß für Mut, sondern für Vorsicht: Abspannen ist kein Umweg, sondern die schnellere und sauberere Lösung.
Der erste Schritt ist eine ehrliche Bestandsaufnahme. Kratzen Sie mit dem Fingernagel an mehreren Stellen die Rinde leicht an. Ist darunter grünes, feuchtes Gewebe sichtbar, lebt der Strauch. Trockenes, braunes Gewebe bedeutet, dass dieser Astabschnitt tot ist. Schneiden Sie alles Tote bis ins gesunde Holz zurück, aber lassen Sie jeden lebenden Stummel stehen, auch wenn er kurz und unscheinbar wirkt. Ein häufiger Fehler ist das Nachschneiden aus Ungeduld: Wer wenige Wochen nach dem Radikalschnitt erneut kürzt, entfernt genau die Knospen, aus denen die neuen Triebe kommen.
Achten Sie auf die Richtung des Neuaustriebs. Treiben die Knospen vor allem an der Südseite aus, ist das normal. Bilden sich Triebe kreuz und quer, lassen Sie sie zunächst wachsen. Ein Aufbauschnitt erfolgt erst im folgenden Frühjahr, wenn die Triebe verholzt sind. Dann wählen Sie drei bis fünf kräftige, gut verteilte Triebe aus und entfernen den Rest dicht am Ansatz. Alle übrigen Triebe werden nicht eingekürzt, sondern ganz entfernt, sonst entstehen unschöne Verzweigungen.
Ein starker Ast lässt sich nicht einfach abschneiden. Wer ohne Vorbereitung zur Säge greift, riskiert ein Aufreißen der Rinde bis tief in den Stamm. Die Schnittgröße ist dabei der entscheidende Faktor: Ab etwa dem Durchmesser eines Unterarms wird das Risiko, dass der Ast beim Fallen Holz mitreißt, zu groß für einen einzigen Schnitt. Abspannen ist dann die sicherere Methode.
Typische Fehler: Viele spannen erst nach dem ersten Schnitt, wenn der Ast bereits hängt. Dann ist es zu spät, die Spannung richtig zu setzen. Andere sägen von unten, ohne den Ast zu sichern, und wundern sich über Rindenrisse. Ein häufiger Fehler ist auch, das Seil zu locker zu lassen. Beim Abspannen muss die Zugrichtung klar sein, sonst schwingt der Ast seitlich weg und verletzt den Stamm.
Ein typischer Fehler ist das Schneiden nach Kalender statt nach Entwicklungsstand. Der richtige Zeitpunkt für Gruppe 2 und 3 ist gekommen, wenn die Knospen anschwellen, aber noch nicht austreiben. Bei Gruppe 1 schneidet man nur, wenn es wirklich nötig ist, und dann direkt nach der Blüte. Wer alle Clematis gleich behandelt, verliert bei den frühblühenden Sorten die Blüten und bei den spätblühenden die Form. Ein zweiter Fehler ist der Schnitt bei Frost: die Schnittstellen vertrocknen, die Triebe sterben zurück. Warten, bis die stärksten Fröste vorbei sind.
Ein typischer Fehler ist das Mulchen mit frischem Rasenschnitt direkt am Stamm. Das fördert Fäulnis am Wurzelhals und kann den Austrieb ersticken. Besser ist eine dünne Schicht aus Laub oder grobem Rindenmulch, die einen Handbreit Abstand zum Holz hat. Kontrollieren Sie außerdem regelmäßig auf Blattläuse und Spinnmilben. Junge Triebe sind weich und werden von Schädlingen bevorzugt besiedelt. Ein kräftiger Wasserstrahl genügt meist, um einen Befall einzudämmen, bevor er sich ausbreitet.
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