Radikalschnitt oder Drittelregel: Was alte Sträucher wirklich vertrage…

Brenton 26-09-13 08:56 2 0

Ein typischer Fehler ist das Mulchen mit frischem Rasenschnitt direkt am Stamm. Das fördert Fäulnis am Wurzelhals und kann den Austrieb ersticken. Besser ist eine dünne Schicht aus Laub oder grobem Rindenmulch, die einen Handbreit Abstand zum Holz hat. Kontrollieren Sie außerdem regelmäßig auf Blattläuse und Spinnmilben. Junge Triebe sind weich und werden von Schädlingen bevorzugt besiedelt. Ein kräftiger Wasserstrahl genügt meist, um einen Befall einzudämmen, bevor er sich ausbreitet.

Der Unterschied liegt in der Schneidetechnik. Ein Messer oder eine Säge quetscht und reißt das Holz, besonders bei den dickeren Trieben des Kirschlorbeers. Die offenen Zellen trocknen aus, Pilze und Bakterien dringen leichter ein. Eine gute Handschere schneidet mit einer ziehenden Bewegung, ähnlich wie eine Schere Papier durchtrennt. Der Schnitt ist glatt, die Wunde heilt schneller, und der Austrieb im Frühjahr fällt gleichmäßiger aus.

fond-education-scientifique-colore_23-21Typische Fehler sind das Zählen der Beiknospen, das Ignorieren der Sortenunterschiede und das Überschätzen der Fruchtbarkeit des Basis-Auges. Bei manchen Sorten ist das erste Auge am Zapfen kaum fruchtbar, bei anderen sehr wohl. Wer das nicht berücksichtigt, plant falsch. Ein weiterer Fehler ist, die Augenanzahl jedes Jahr gleich zu lassen, obwohl sich der Stock verändert hat. Nach einem starken Jahr mit hohem Ertrag sollte man im Folgejahr weniger Augen stehen lassen, damit die Rebe zur Ruhe kommt.

Worauf es beim Schnitt ankommt Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend: Schneidet den Kirschlorbeer am besten im späten Frühjahr nach der Blüte oder im Spätsommer. Im Hochsommer bei praller Sonne solltet ihr nicht schneiden, weil die frischen Blätter verbrennen können. Setzt die Schere immer knapp über einem Blattpaar oder einer Knospe an, damit die Pflanze dort neu austreibt. Ein leicht schräger Schnitt von außen nach innen hilft, dass Wasser abläuft.

Alte Sträucher, Neubert-Grosse.de die über Jahre nie geschnitten wurden, verholzen von innen. Die Triebe werden dünn, die Blüten sitzen nur noch außen, und in der Mitte sammelt sich totes Holz. Wer jetzt die Säge ansetzt und alles bis auf den Boden entfernt, riskiert einen Schock, von dem sich manche Gehölze nie erholen. Die Faustregel, die sich in der Praxis bewährt hat, lautet: pro Jahr ein Drittel der alten Triebe entfernen. Das klingt langsam, ist aber der sicherste Weg zu einem wieder blühfähigen Strauch.

Bei einmal tragenden Sorten ist der Rückschnitt nach der Ernte entscheidend. Sobald die letzten Früchte gepflückt sind, werden alle abgetragenen Ruten bodennah entfernt. Junge, noch grüne Ruten bleiben stehen – sie tragen im nächsten Jahr. Ein häufiger Fehler ist, diese jungen Ruten zu kurz zu schneiden oder mit den alten zu verwechseln. Alte Ruten erkennt man an der braunen, oft rissigen Rinde; junge sind hell und glatt. Wer im Frühjahr schneidet, riskiert, dass die Knospen bereits austreiben und die Pflanze Kraft verliert.

Was in den ersten Wochen nach dem Schnitt zählt Gießen Sie regelmäßig, aber nicht durchdringend. Der Strauch hat jetzt kaum Blattmasse und verdunstet wenig Wasser. Staunässe im Wurzelbereich ist die häufigste Ursache dafür, dass ein eigentlich lebensfähiger Strauch nach dem Schnitt eingeht. Lockern Sie die oberste Bodenschicht vorsichtig mit einer Hacke, damit Luft an die Wurzeln kommt. Düngen Sie erst, wenn die ersten neuen Triebe etwa zehn Zentimeter lang sind. Ein zu früher, https://verbina-glucharkina.ru/User/mauriciogosselin/ zu hoher Nährstoffeintrag treibt die Pflanze zu weichem Wachstum, das im nächsten Winter erfriert.

So dosiert man den Ertrag über die Augenanzahl Die Faustregel lautet: Pro Auge, das austreibt, entsteht ein Trieb. Rechnet man mit etwa zwei Trauben pro Trieb, lässt sich der gewünschte Ertrag grob ableiten. Bei mittleren Sorten und normaler Wüchsigkeit liegt man mit 12 bis 16 Augen pro Quadratmeter Rebfläche häufig richtig. Das ist keine starre Zahl, sondern ein Startwert, For more information regarding Neubert-Grosse.de review our web site. den man an Sorte, Standort und Vorjahresertrag anpasst. Kräftige Reben vertragen mehr Augen, schwache weniger. Wichtig ist, die Augen nicht gleichmäßig zu verteilen, sondern kräftige Ruten mit mehr Augen zu belassen und schwache kurz zu schneiden.

Achten Sie auf die Richtung des Neuaustriebs. Treiben die Knospen vor allem an der Südseite aus, ist das normal. Bilden sich Triebe kreuz und quer, lassen Sie sie zunächst wachsen. Ein Aufbauschnitt erfolgt erst im folgenden Frühjahr, wenn die Triebe verholzt sind. Dann wählen Sie drei bis fünf kräftige, gut verteilte Triebe aus und entfernen den Rest dicht am Ansatz. Alle übrigen Triebe werden nicht eingekürzt, sondern ganz entfernt, sonst entstehen unschöne Verzweigungen.

Nach dem Schnitt zeigt sich der Erfolg nicht sofort. Im ersten Jahr bleibt die Blüte oft spärlich, weil die Pflanze Kraft in den Neuaustrieb steckt. Erst im zweiten und dritten Jahr erscheinen die jungen Triebe kräftig und blühwillig. Wer nach dem ersten Jahr ungeduldig nachschneidet, unterbricht genau den Aufbau, den die Drittelregel ermöglicht. Wichtig ist auch, das Schnittgut zu entfernen und nicht auf dem Beet liegen zu lassen, weil sich darin Schädlinge und Pilzsporen halten.

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