Welche Äste am Apfelbaum zuerst weichen müssen

Perry Sheehan 26-09-13 09:09 2 0

Danach kommen sich reibende und kreuzende Äste an die Reihe. Zwei Äste, die sich bei Wind gegenseitig aufscheuern, öffnen ständig neue Wunden und sind Einfallstore für Krankheiten. Behalte den kräftigeren, besser stehenden Ast und entferne den unterlegenen. Bei einer V-förmigen Gabelung an der Stammverlängerung ist Vorsicht geboten: Zwei gleich starke Triebe sind eine Schwachstelle, dort neigt die Krone später zum Auseinanderbrechen. Entferne den steiler stehenden der beiden und lasse den flacher wachsenden als neuen Leittrieb stehen.

hqdefault.jpgEin sauberer Schnitt braucht einen klaren Zeitkorridor. Für Süßkirschen liegt er im Spätwinter, kurz bevor die Knospen schwellen, also etwa Ende Februar bis Anfang März. Für Sauerkirschen ist der August nach der Ernte möglich, aber nur bei trockener Witterung und mit sofortiger Wundbehandlung. Wer im September oder Oktober schneidet, trifft auf einen Baum, der bereits herunterfährt. Die Wunden bleiben offen, Pilzsporen wie der Erreger der Valsa-Krankheit dringen ein, und im Frühjahr zeigt sich der Schaden als absterbende Triebe.

Ein typischer Fehler ist der radikale Schnitt in einem einzigen Jahr. Entferne bei einem älteren, verwilderten Baum höchstens ein Viertel des Holzes, sonst treibt er massenhaft Wasserschosse und trägt im Folgejahr kaum Früchte. If you liked this posting and you would like to acquire far more data pertaining to mehr Infos kindly pay a visit to our web page. Schneide am besten im Spätwinter, wenn kein starker Frost mehr droht, und verwende scharfes Werkzeug. Bei jungen Bäumen reicht ein leichter Erziehungsschnitt, Raumteiler Ohne Sichtschutz bei alten Hochstämmen verteilt man die Arbeit auf zwei bis drei Jahre. Wer die Reihenfolge Totholz, Kreuzungen, Innenraum, Spitze einhält, hält die Krone licht und gesund, ohne den Baum zu überfordern.

Ein typischer Fehler ist der gleichzeitige Radikalschnitt aller Triebe. Der Rhododendron bildet dann viele dünne, kurze Neutriebe, die dicht stehen, aber kaum Blüten tragen. Besser ist ein Auslichten: Entfernen Sie zunächst abgestorbene, kranke oder kreuzende Zweige an der Basis. Danach kürzen Sie die verbleibenden Triebe auf unterschiedliche Längen. Diese ungleiche Behandlung erzeugt eine natürliche, kompakte Form und fördert die Blütenbildung an den kräftigeren Enden.

Nach dem Schnitt braucht die Forsythie keine besondere Pflege. Ein leichter Düngergabe im Frühjahr unterstützt den Austrieb, ist aber nicht zwingend. Wichtig ist, dass der Strauch genug Licht bekommt, denn im Schatten blüht er deutlich schwächer. Wer den Rückschnitt direkt nach der Blüte durchführt, wird im nächsten Frühling wieder einen dichten gelben Flor erleben.

Die Mulchschicht darf nicht zu dick ausfallen. Zwei bis drei Zentimeter reichen aus, um Unkraut zu unterdrücken und die Verdunstung zu reduzieren. Wer mehr aufträgt, riskiert Fäulnis und Sauerstoffmangel im Boden. Besonders um junge Pflanzen und Stauden sollte ein Abstand von einigen Zentimetern zum Stängel eingehalten werden, damit sich keine Feuchtigkeit am Wurzelhals staut. Für Wege, unter Hecken oder zwischen Beerensträuchern sind dickere Schichten dagegen unproblematisch.

Ein häufiger Fehler ist der Schnitt ins alte Holz ohne Rücksicht auf schlafende Augen. Manche Sträucher treiben aus altem Holz nur widerwillig aus. Wer unsicher ist, entfernt zunächst nur einen einzigen alten Trieb und beobachtet, wie der Strauch im folgenden Sommer reagiert. Ein weiterer Fehler besteht darin, den Rückschnitt mit dem Formschnitt zu verwechseln. Beim Verjüngungsschnitt geht es nicht um eine gleichmäßige Kugel oder Hecke, sondern um die Entfernung überalterter Substanz. Deshalb werden die jungen Triebe stehen gelassen, auch wenn sie ungleichmäßig wachsen. Sie sind das Fundament für die nächsten Jahre.

An der Spitze schließlich kürzt man die Konkurrenztriebe um die Stammverlängerung. Die höchsten Triebe dürfen nicht die Oberhand gewinnen, sonst verlagert der Baum seinen Schwerpunkt nach oben und die unteren Äste verkahlen. Achte darauf, dass die Krone nach dem Schnitt einer Pyramide ähnelt: ein klar erkennbarer Mitteltrieb, gleichmäßig verteilte Seitenäste, nach oben hin kürzer werdend.

Nach innen wachsende Äste sowie steil nach oben schießende Triebe folgen als Nächstes. Alles, was quer durch die Krone ins Zentrum strebt, wirft Schatten auf die unteren Fruchtäste und sollte direkt am Ansatz weg. Steile Triebe mit starkem Dickenwachstum produzieren kaum Früchte, nehmen aber viel Platz und Nährstoffe. Reißt man sie jetzt nicht aus, wachsen sie in zwei Jahren zu unförmigen Konkurrenztrieben heran, die man dann nur noch mühsam entfernt.

Wann der Schnitt sitzt und wann er schadet Der beste Zeitpunkt für einen formenden Schnitt ist unmittelbar nach der Blüte, also je nach Sorte zwischen Ende April und Anfang Juni. In diesem Fenster treibt die Pflanze zuverlässig neu aus und setzt bis zum Herbst neue Blütenknospen an. Ein Rückschnitt im Herbst oder Winter ist der häufigste Fehler: Die Pflanze kann die Schnittwunden nicht mehr schließen, und die bereits angelegten Knospen gehen verloren. Wer nur einzelne Spitzen kürzt, kann das ganzjährig tun, sollte aber auch hier die Hauptblüte abwarten.

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