Hecke trapezförmig schneiden: Der Fehler, der unten alles zerstört

Melissa 26-09-13 09:10 2 0

Wenn bereits ins alte Holz geschnitten wurde, zur Anleitung hilft nur Geduld. Ein kompletter Rückschnitt auf den Stock ist bei Thuja selten erfolgreich, weil die Pflanze kaum aus dem Wurzelstock austreibt. Besser ist es, die kahlen Stellen über zwei bis drei Jahre hinweg von außen nach innen mit jungen Trieben zu überwachsen. Dazu wird der umliegende grüne Bereich leicht eingekürzt, damit er buschiger wird und die Lücke überdeckt. Ein radikaler Verjüngungsschnitt bleibt die Ausnahme und führt oft zum Verlust der gesamten Hecke.

Warum der Schnitt direkt nach der Blüte so wichtig ist Forsythien blühen am mehrjährigen Holz. Die Blütenknospen entstehen im Sommer des Vorjahres und ruhen bis zum Frühling. Wird der Strauch erst im Spätsommer oder Herbst geschnitten, schneidet man die bereits angelegten Knospen ab. Die Folge: Im nächsten Frühjahr zeigt sich kaum eine gelbe Blüte. Ein Rückschnitt direkt nach dem Verblühen, also etwa Ende April bis Mitte Mai, gibt der Pflanze genügend Zeit, neubert-grosse.de neue Triebe zu bilden und darauf wieder Blütenknospen anzulegen. So bleibt der Zyklus erhalten.

hq720.jpgWarum die Neigung nach unten breiter sein muss Der Grund liegt in der Lichtverteilung. Die Sonne steht selten senkrecht über der Hecke, sondern trifft sie schräg. Steht die Seitenwand senkrecht, erreicht das Licht die unteren Blätter kaum noch, sobald die Hecke eine gewisse Höhe überschreitet. Die Folge: Die unteren Zweige verlieren ihre Blätter, und die Hecke wird von unten kahl. Ein trapezförmiger Schnitt lässt das Licht bis zum Boden durch. Die unteren Triebe bleiben kräftig und dicht. Das ist besonders bei immergrünen Gehölzen wie Thuja, Eibe oder Liguster entscheidend, die nach starkem Rückschnitt nur zögerlich neu austreiben.

Wie man die Grenze vor dem Schnitt erkennt Vor jedem Schnitt prüft man die Zweigstruktur genau. Man biegt einen Trieb vorsichtig zur Seite und verfolgt ihn von der Spitze bis zum Stamm. Der Übergang von grüner zu brauner Zone ist oft nicht auf den ersten Blick sichtbar, weil die inneren Zweige durch die äußeren verdeckt werden. Wer unsicher ist, setzt die Schere zunächst einige Zentimeter weiter außen an und arbeitet sich schrittweise heran. Ein zweiter Blick nach dem ersten Schnitt zeigt schnell, ob noch grünes Gewebe unter der Schnittfläche liegt.

Eine Hecke in Trapezform zu schneiden bedeutet, die Seitenflächen so anzulegen, dass die Hecke unten breiter ist als oben. Dieser Schnitt ist kein ästhetisches Detail, sondern eine biologische Notwendigkeit. Die unteren Triebe bekommen nur dann ausreichend Licht, wenn die obere Partie schmaler bleibt und keinen Schatten auf die Basis wirft. Wer oben und unten gleich breit schneidet, riskiert innerhalb weniger Jahre eine verkahltе, braune Unterseite, die nicht mehr austreibt.

Nach dem Schnitt sollte die Hecke gewässert werden, besonders bei trockener Witterung. Die offenen Schnittstellen verdunsten mehr Feuchtigkeit, und die Pflanze braucht Unterstützung, um neue Triebe zu bilden. Wer die Trapezform einmal etabliert hat, muss nur noch die jährliche Neigung nachschneiden. Die Form bleibt dann über Jahre stabil, und die Hecke bleibt bis zum Boden dicht und grün.

Ein häufiger Fehler ist der Schnitt in den Wintermonaten. Dann sind die Knospen schon deutlich sichtbar und werden mit abgeschnitten. Ein anderer Fehler ist das Ausdünnen im Sommer, wenn der Strauch bereits ausgetrieben hat. Auch dabei gehen Blütenanlagen verloren. Wer unsicher ist, sollte sich auf den Zeitraum direkt nach dem Blütenfall konzentrieren. Ein leichter Rückschnitt alle zwei bis drei Jahre reicht meist aus, um die Pflanze gesund und blühfreudig zu halten. Bei starkem Wachstum kann man jährlich schneiden, aber nie nach Juli.

Ein weiterer typischer Fehler ist der Schnitt zur falschen Jahreszeit. Formgehölze sollten nicht während der Brutzeit der Vögel geschnitten werden. Der Hauptschnitt erfolgt je nach Art im Frühjahr oder nach der ersten Triebphase im Sommer. Ein leichter Korrekturschnitt im Spätsommer ist möglich, solange die Triebe noch vor dem ersten Frost ausreifen können. Wer im Herbst stark zurückschneidet, schwächt die Hecke und fördert Frostschäden.

Forsythien gehören zu den ersten Sträuchern, Should you have just about any queries regarding wherever in addition to how to make use of Http://Flughafentransfer-Goeppingen.Gmbh, you can e mail us from our own web-site. die im Frühjahr mit leuchtend gelben Blüten überzeugen. Wer den gelben Flor jedes Jahr in voller Pracht sehen möchte, sollte den Rückschnitt unmittelbar nach dem Verblühen ansetzen. Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend, denn die Pflanze legt bereits kurz nach der Blüte die Knospen für das nächste Jahr an. Ein Schnitt im Herbst oder Winter entfernt genau diese Anlagen und die Blüte fällt im Folgejahr aus.

Der Schnitt selbst erfolgt in mehreren Durchgängen. Zuerst wird die Oberseite auf die gewünschte Höhe gebracht. Danach werden die Seiten von oben nach unten geführt. Die elektrische Heckenschere sollte dabei flach an der gedachten Schrägen entlanggeführt werden, nicht senkrecht. Wer die Schere zu steil hält, produziert eine nach innen gewölbte Wand, die unten wiederum zu wenig Licht erhält. Ein häufiger Fehler ist außerdem, Cleverer Stauraum zu tief ins alte Holz zu schneiden. Das vertragen viele Nadelgehölze nicht und reagieren mit braunen, kahlen Stellen.

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