Wenn Zamioculcas Blätter verliert: so rettest du die Glücksfeder

Stella 26-09-13 09:20 3 0

Schädlinge treten selten auf. Wenn doch, dann meist Schildläuse oder Spinnmilben an zu trocken und zu warm stehenden Exemplaren. Beide lassen sich mit einem feuchten Tuch und etwas Spiritus mechanisch entfernen; bei starkem Befall hilft ein handelsübliches Pflanzenschutzmittel nach Anleitung. Wer diese wenigen Regeln beachtet, hat mit der Glücksfeder eine Pflanze, die jahrelang ohne Betreuung auskommt und gelegentliche Fehler gelassen wegsteckt.

Woran man erkennt, dass die Pflege schiefläuft Gelbe, matschige Blätter mit dunklem Ansatz an der Basis deuten fast immer auf zu viel Wasser hin. Zögerst du dann, ist die Knolle bereits verloren. Handle sofort: mehr sehen Pflanze aus dem Topf nehmen, feuchte Erde komplett entfernen, faule Wurzeln und Knollen mit einem sauberen Messer abschneiden, Schnittstellen einen Tag trocknen lassen, dann in trockenes, grobkörniges Substrat setzen und zwei Wochen nicht gießen. Umgekehrt zeigen eingerollte, vertrocknete Blätter und welke Stiele, dass die Pflanze längere Zeit völlig trocken stand. Einmal durchdringend wässern, abtropfen lassen, danach wieder in den normalen Rhythmus zurückkehren — nicht mit Dünger nachhelfen.

Ein Problem, das oft übersehen wird, sind Schädlinge. Wollläuse und Spinnmilben verstecken sich gern in den Blattachseln. Kontrollieren Sie die Pflanze alle paar Wochen, besonders die Unterseiten der Blätter. Bei Befall helfen ein feuchtes Tuch und etwas Alkohol, mit dem die Tiere abgewischt werden. Chemische Keulen sind meist nicht nötig, solange man früh eingreift. Ist die Pflanze erst einmal geschwächt, dauert die Erholung lange.

Behnitzer-Dorfstrasse-76-78_1.jpgEin weiterer häufiger Irrtum: Manche glauben, sichtbare Wurzeln an der Erdoberfläche seien bereits ein Beweis. Das stimmt nicht. Entscheidend ist der Boden. Erst wenn sich dort ein geschlossener Ring gebildet hat, wird der Wurzelraum zu eng. Dann kann die Pflanze kaum noch Nährstoffe aufnehmen, das Wachstum stockt, Blätter werden gelb. Wer jetzt nicht handelt, riskiert Wurzelfäule, weil die dichte Masse die Feuchtigkeit staut.

Worauf es wirklich ankommt Der häufigste Fehler ist zu häufiges Gießen. Staunässe lässt die Wurzeln faulen, und das bemerkt man oft erst, wenn die Blätter weich und gelb werden. Besser ist es, die Erde zwischen zwei Wassergaben vollständig austrocknen zu lassen. Im Sommer reicht es, alle zwei bis drei Wochen zu gießen, im Winter sogar nur alle vier bis sechs Wochen. Ein Blick auf die Blätter hilft: Leicht runzelige Blätter zeigen Durst an, pralle und feste Blätter bedeuten, dass noch genug Feuchtigkeit vorhanden ist.

Umtopfen ist nur alle drei bis vier Jahre nötig, und zwar im Frühjahr. Wähle einen Topf, der nur wenig größer ist als der Wurzelballen — in zu viel feuchter Erde fault sie leichter. Als Substrat eignet sich eine Mischung aus Blumenerde, grobem Sand und Perlite im Verhältnis 2:1:1. Gedüngt wird sparsam: einmal im Monat von April bis September mit einem Flüssigdünger in halber Konzentration. In den Wintermonaten gar nicht. Typische Fehler sind außerdem zu häufiges Besprühen der Blätter, das bei kühler Umgebung Flecken und Pilzbefall begünstigt, Umweltfreundliche wandgestaltung sowie das Abschneiden gesunder Triebe aus optischen Gründen.

Warum ein Übertopf kein Reservoir hat – und was das für das Gießen bedeut

Beim Gießen ist die entscheidende Frage nicht, wie viel Wasser gegeben wird, sondern wie oft. Ein durchdringendes Gießen, bis unten Wasser austritt, http://ardenneweb.Eu/ spült Salze aus dem Substrat und versorgt alle Wurzelbereiche. Danach muss der Topf abtropfen, bevor er zurück in den Übertopf kommt. Häufiges Gießen in kleinen Mengen lässt die oberste Schicht feucht und die untere trocken – die Wurzeln wachsen nach oben und vertrocknen bei der nächsten Trockenphase.

Beim Umtopfen ist weniger mehr. Bogenhanf blüht zwar selten, aber wenn die Wurzeln den Topf vollständig durchziehen, ist es Zeit für einen größeren. Verwenden Sie lockere, durchlässige Erde – handelsübliche Kakteenerde eignet sich gut. Ein Topf mit Drainageloch ist Pflicht, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Nach dem Umtopfen sollte man zwei bis drei Wochen nicht gießen, damit die Wurzeln heilen können. Gedüngt wird nur sparsam: einmal im Frühjahr und einmal im Sommer mit einem flüssigen Zimmerpflanzendünger in halber Konzentration.

Der erste Schritt vor dem Bohren ist die Frage nach dem Untergrund. Beton, Vollziegel und Kalksandstein tragen viel, Porenbeton und Gipskarton deutlich weniger. Bei Gipskartonwänden entscheidet die Plattendicke und ob dahinter eine Unterkonstruktion aus Holz oder Metall sitzt. Ein Haken, der nur in der Gipskartonplatte steckt, hält kein nasses Gewicht. Wer mietet, sollte außerdem prüfen, ob Bohrlöcher in Decke oder Wand erlaubt sind.

Beim Licht ist die Glücksfeder toleranter, als viele annehmen. Ein heller Platz ohne direkte Mittagssonne ist ideal, aber auch ein Nordfenster funktioniert. Steht sie zu dunkel, wächst sie kaum und bildet lange, dünne Triebe, die auseinanderfallen. Direkte, starke Sonne hinter Glas verbrennt die Blätter dagegen mit braunen, trockenen Flecken. Ein Standortwechsel sollte selten und gründlich sein: Die Pflanze reagiert auf häufiges Umstellen mit Wachstumsstopp.

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