Unterfaden zieht Schlaufen: Regler oder Fadenspannung?

Halley 26-09-13 09:26 2 0

Ein häufiges Problem beim Hohlsaum ist das Durchrutschen der Fäden, wenn der Stoff zu locker gewebt ist. Abhilfe schafft eine dünne Einlage oder das Arbeiten mit einem Stickrahmen. Bei der Muschelkante kann es passieren, dass die Stiche zu weit auseinander liegen und Lücken entstehen. Hier hilft es, die Nadel dichter zu setzen und den Faden nach jedem Stich leicht anzuziehen. Nach dem Fertigstellen sollten beide Kanten vorsichtig gewaschen und flach getrocknet werden, damit sie ihre Form behalten.

Für einen Hohlsaum zieht man zunächst mit einer spitzen Nadel mehrere nebeneinanderliegende Fäden aus dem Gewebe. Bei dichter Baumwolle sind das meist drei bis fünf Fäden. Danach werden die verbleibenden Fäden mit festen Stichen umwickelt, sodass ein schmaler Steg entsteht. Anschließend verbindet man zwei solcher Stege mit Bogenstichen, Epicairways.Com die den Stoff zusammenziehen und das Lochmuster bilden. Wichtig ist, den Faden nicht zu stark zu spannen, sonst zieht sich die Kante wellig zusammen und lässt sich später nicht mehr bügeln.

Gleichmäßig führen statt ruckartig ziehen Der zweite Fehler ist ungleichmäßiges Führen des Fadens. Wird der Faden beim Aufspulen hin und her gerissen oder seitlich über den Rand Https://Eco-Kamchatka.Ru/User/KandiGerard/ gezogen, entstehen überkreuzte und lockere Windungen. Die Hand oder der Fadenführer muss den Faden gleichmäßig von einer Seite zur anderen bewegen, ohne anzuhalten. Bei Maschinen mit Fadenführer übernimmt das die Mechanik, aber nur, wenn der Faden korrekt durch die Führung läuft. If you have any issues about wherever and how to use resurs.Mruo.ru, you can get hold of us at the web site. Ein falsch eingefädelter Faden führt fast immer zu lockeren Stellen.

Typische Fehler schleichen sich an drei Stellen ein. Erstens wird die Zugabe an einer Stelle vergessen, Resurs.mruo.Ru meist am Beleg oder am Saum, weil man dort „nur kurz" schneidet. Zweitens wird zu viel Zugabe an Rundungen gelassen, wodurch der Stoff beim Einnähen Falten wirft. Drittens wird die Nahtlinie nicht markiert, sondern nur die Schnittkante, sodass die Nadel später irgendwo läuft. Kontrollieren lässt sich das mit einer einfachen Gegenprobe: Nach dem Anzeichnen die Nahtlinie mit der Nadel oder dem Finger abfahren und prüfen, ob sie an beiden Seitennähten gleich weit von der Kante entfernt ist.

Der dritte Fehler ist eine falsch gewählte Spulengeschwindigkeit. Zu schnelles Aufspulen lässt den Faden springen und sich unregelmäßig legen. Zu langsames Aufspulen ist selten ein Problem, kostet aber Zeit. Bei den meisten Maschinen ist eine mittlere Geschwindigkeit richtig. Wichtig ist außerdem, dass die Spule selbst frei und ohne Widerstand dreht. Eine verschmutzte oder beschädigte Spulenachse erzeugt Ruckler, die sich direkt als lockere Wicklung niederschlagen.

Der fünfte Fehler ist Nachlässigkeit beim Start. Der Faden muss zu Beginn fest und ordentlich auf den Kern gelegt werden, nicht einfach lose eingehängt. Die ersten Windungen bestimmen, wie sich die weiteren Lagen legen. Wer hier schludert, bekommt eine Spule, die von innen heraus locker wird. Nach dem Aufspulen lässt sich die Qualität leicht prüfen: Die Oberfläche muss gleichmäßig und leicht gewölbt sein, ohne sichtbare Lücken oder herausstehende Fadenschlingen. Wer diese fünf Punkte beachtet, spult zuverlässig sauber auf und spart sich das Entwirren der Schlaufen.

Nach dem Ausbügeln den Stoff flach auslegen und mit Gewichten oder Nadeln fixieren, bis er vollständig trocken und kühl ist. Erst dann den Schnitt auflegen. Wer diese Reihenfolge einhält, bekommt gerade Kanten, gleichmäßige Abstände und ein Ergebnis, das auch nach mehreren Wäschen seine Form behält.

Die Nahtzugabe ist der Abstand zwischen der späteren Nahtlinie und der Schnittkante. Wer sie nicht markiert, näht entweder zu knapp oder zu weit innen, und das Ergebnis sitzt selten. Deshalb gehört die Zugabe vor dem Zuschnitt auf den Stoff – nicht in den Kopf. Entscheidend ist, dass die Linie, an der die Nadel später läuft, klar sichtbar ist. Ohne diese Linie wird jede Naht zum Ratespiel, besonders an Rundungen, Ecken und bei exakt passenden Kanten.

Ein häufiger Fehler ist zu dickes Garn. Wer mit Sticktwist in voller Stärke arbeitet, bekommt klobige Muscheln, die den Stoff verziehen. Besser ist ein einzelner Faden, der sich glatt in das Gewebe legt. Ebenso problematisch ist eine zu lockere Spannung: Die Muscheln verlieren dann ihre runde Form und hängen durch. Umgekehrt darf der Faden nicht zu straff gezogen werden, weil sich der Stoff sonst kräuselt.

Oberfaden, Nadel und Spule richtig einstellen Kontrolliere die Nadel. Eine verbogene oder stumpfe Nadel zieht den Faden unregelmäßig. Wechsle sie gegen eine neue aus, passend zum Stoff und Garn. Auch die Spule muss korrekt in die Kapsel eingelegt sein. Der Faden muss in die dafür vorgesehene Nut gleiten und unter der Feder hindurch. Liegt er nur obenauf, entsteht keine gleichmäßige Spannung, und es bilden sich Schlaufen. Ziehe den Unterfaden nach dem Einlegen vorsichtig durch. Wenn er sich ohne Widerstand abziehen lässt, ist die Spannung zu locker.

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