Grünlilie: mehr Gießfehler als Blattflecken

Katharina 26-09-13 09:27 2 0

Abduschen: welche Pflanzen es vertragen und welche nic

Der Standort sollte hell sein, aber ohne pralle Mittagssonne. Ein Ost- oder Westfenster ist ideal. Bei zu wenig Licht verliert die Pflanze ihre typischen weißen Streifen und wächst dünn und lang. Bei direkter Sommersonne verbrennen die Blätter und bekommen graue Flecken. Umtopfen ist alle zwei bis drei Jahre fällig, am besten im Frühjahr. Dabei werden die verdickten Wurzeln mit einem scharfen Messer geteilt, alte Erde abgeschüttelt und in frische, lockere Blumenerde gesetzt. Danach zwei Tage nicht gießen, damit die Schnittstellen abheilen.

Wurzelkreise am Topfboden entstehen, wenn sich die Wurzeln einer Pflanze im Kreis drehen, Https://Code.Stephenscity.gov weil sie an der Topfwand oder am Boden auf Widerstand stoßen. Das passiert nicht nur bei Topfpflanzen im Zimmer, sondern auch bei Kübelpflanzen auf dem Balkon oder bei Setzlingen, die zu lange im gleichen Gefäß stehen. Wer die Anzeichen früh erkennt, kann gegensteuern, bevor die Pflanze dauerhaft geschädigt wird. Die folgenden Merkmale lassen sich ohne Umtopfen oder Spezialwerkzeug überprüfen.

Was gegen die Larven wirklich hilft Gegen die Larven wirken vor allem zwei biologische Wege. Erstens nematodenhaltige Präparate, die in Wasser angerührt und über die Erde gegossen werden. Sie dringen in die Larven ein und töten sie ab. Wichtig: Die Erde muss dabei feucht sein, damit die Nematoden aktiv werden, und die Behandlung muss nach etwa zwei Wochen wiederholt werden, weil dann die nächste Generation schlüpft. Zweitens Bacillus thuringiensis israelensis, ebenfalls als Gießanwendung. Beide Mittel wirken nur gegen die Larven, nicht gegen die fliegenden Tiere.

Ein fünftes Anzeichen ist das Wachstum selbst. Obwohl die Pflanze genug Licht und Wasser bekommt, bildet sie kaum neue Blätter oder Triebe. Die Wurzeln sind so mit sich selbst beschäftigt, dass sie keine Nährstoffe mehr aufnehmen können. Wer diese fünf Merkmale kennt, kann rechtzeitig handeln: den Ballen vorsichtig auflockern, abgestorbene Wurzeln entfernen und in frisches Substrat mit etwas größerem Topf umsetzen. Wer erst reagiert, wenn die Pflanze bereits braune Blätter verliert, hat oft schon Monate verloren.

Gegossen wird erst, wenn die oberste Erdschicht trocken ist. Steckt einen Finger bis zum ersten Glied in den Topf. Fühlt es sich dort noch kühl und feucht an, wartet man. Im Sommer braucht eine kräftige Pflanze etwa einmal pro Woche Wasser, im Winter alle zwei bis drei Wochen. Wichtig ist, dass überschüssiges Wasser nach zehn Minuten aus dem Übertopf oder Untersetzer entfernt wird. Ein Topf mit Abzugsloch ist Pflicht, auch wenn er in einem dekorativen Übertopf steht.

Beim Umtopfen lohnt es sich, neue Erde vorher zu prüfen. Frische Säcke aus dem Handel sind oft bereits mit Eiern oder Larven belastet, besonders torfhaltige Mischungen. Wer sichergehen will, verteilt die Erde auf einem Blech, lässt sie kurz abtrocknen oder behandelt sie vor dem Eintopfen mit Nematoden. Töpfe mit Drainagelöchern verhindern Staunässe im Wurzelbereich, denn dauerhaft nasse Erde zieht nicht nur Trauermücken an, sondern begünstigt auch Wurzelfäule.

Trauermücken tauchen selten zufällig auf. Sie kommen fast immer mit gekaufter Blumenerde ins Haus oder fliegen durchs offene Fenster zu bereits feuchten Töpfen. Die erwachsenen Tiere sind harmlos, sie stechen nicht und beißen nicht. Das eigentliche Problem sitzen im Substrat: die Larven. Sie fressen feine Wurzeln und junge Triebe, und bei starkem Befall gehen Sämlinge und Jungpflanzen ein. Wer nur die fliegenden Mücken bekämpft, bekämpft das Symptom. Der Ansatz muss ins Substrat.

Ein drittes Merkmal ist die Topfgröße im Verhältnis zur Pflanze. Wenn der Wurzelballen den Topf komplett durchzieht und beim Herausnehmen die Form des Behälters beibehält, ohne auseinanderzufallen, ist das ein deutliches Zeichen für fortgeschrittene Wurzelkreise. Besonders kritisch wird es, wenn die Wurzeln bereits verholzt oder braun und matschig sind. Gesunde Wurzeln sind hell und fest; dunkle, weiche Stellen deuten auf Fäulnis hin, die durch Staunässe im verdichteten Ballen begünstigt wird.

Ein vierter Hinweis zeigt sich beim Umtopfen. Lässt sich der Ballen nur schwer aus dem Topf lösen, obwohl die Erde trocken ist, und reißt dabei die äußere Wurzelschicht ab, dann haben sich die Wurzeln fest am Boden verankert. Typischer Fehler: Viele gießen in diesem Moment nach, um den Ballen leichter herauszubekommen. Das macht die Sache schlimmer, weil die Wurzeln aufquellen und noch stärker verfilzen. Besser ist es, den Topf vor When you have just about any concerns regarding where by along with the best way to work with Flur Gestalten, you'll be able to call us in our own web page. dem Umtopfen leicht anzudrücken und die Pflanze am Stängelansatz vorsichtig herauszuziehen, notfalls mit einem flachen Gegenstand am Rand nachzuhelfen.

Typische Fehler, die den Befall verlängern: zu spät reagieren, nur die Fliegen bekämpfen, die Gelbtafeln zu hoch aufhängen oder die Nematoden bei zu trockener Erde ausbringen. Auch das Umsetzen befallener Pflanzen in trockene Erde ohne vorherige Behandlung führt meist nur dazu, dass die Larven mitwandern. Konsequent ist: Substrat trockener halten, Gelbtafeln stecken, Nematoden oder Bakterienpräparat gießen und nach zwei Wochen wiederholen. Wer das über drei bis vier Wochen durchhält, bekommt den Befall in den Griff.

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