5 Regeln, damit der Keller trocken bleibt und nicht schimmelt

Ashly 26-09-13 09:34 52 0

Feste Zeiten statt guter Vorsät

Die entscheidende Größe ist die Tiefe. Jacken brauchen mindestens sechzig Zentimeter, damit sie nicht an der Wand anstoßen und knittern. Taschen benötigen oft mehr, weil sie in der Breite auftragen. Wer nur dreißig Zentimeter einplant, wird Jacken schräg aufhängen und Taschen auf den Boden stellen. Ein weiterer Punkt ist die Höhe: Eine Stange auf Augenhöhe wirkt ordentlich, ist aber für Kinder und kleinere Personen unerreichbar. Besser ist eine Stange, die knapp über Schulterhöhe der größten Person liegt, kombiniert mit niedrigeren Haken für den Rest.

Ein Luftentfeuchter ist kein Ersatz für richtiges Lüften, aber eine sinnvolle Ergänzung in schlecht belüfteten Räumen. Elektrische Geräte müssen regelmäßig entleert und gereinigt werden, sonst bilden sich Keime im Wassertank. Wer einen Ventilator aufstellt, verteilt nur die vorhandene Feuchtigkeit, entfernt sie aber nicht. Typische Fehler sind: dauerhaft gekippte Fenster Pflanzen im Innenraum Sommer, vollgestellte Wände ohne Abstand, feuchte Kartons direkt auf dem Boden und das Ignorieren eines Hygrometers. Wer diese vier Punkte kontrolliert, hält den Keller trocken und schimmelfrei.

Am Ende zählt nicht die maximale Ausnutzung, sondern die dauerhafte Ordnung. Räumen Sie den Bereich einmal vollständig aus, sortieren Sie nach Nutzungshäufigkeit und beschriften Sie Boxen oder Schubladen. So bleibt der cleverer Stauraum unter der Dachschräge ein funktionierender Teil der Wohnung und nicht eine Ablage für Dinge, die niemand mehr findet.

Vor dem Verstauen jedes Teil auf Flecken prüfen. Vergilbte Stellen an weißen Hemden oder Blusen verschwinden nicht von selbst, sondern dunkeln nach. Flecken vor dem Waschen mit Gallseife oder einem Fleckenmittel behandeln, das für die Faser geeignet ist. Nach dem Waschen nicht bügeln – Hitze fixiert Falten und kann empfindliche Stoffe beschädigen. Stattdessen glatt aufhängen und in Form trocknen lassen. Knitterfalten, die beim Falten entstehen, lassen sich später oft nicht mehr herausbügeln, besonders bei Leinen und Viskose.

Der Raum unter einer Dachschräge wird meistens als Abstellfläche für Kisten und alte Kartons genutzt, weil er schwer zugänglich ist und selten eine gerade Wand hat. Dabei lässt sich fast jede Schräge sinnvoll nutzen, wenn man zuerst den tatsächlichen Platzbedarf und die Neigung der Decke prüft. Messen Sie die Höhe vom Boden bis zur Schräge an mehreren Stellen: Dort, wo die lichte Höhe unter einen Meter fällt, lohnt sich nur noch flache Lagerung. Ab etwa 1,60 Metern können Sie Schubladen oder Regale stellen, ohne sich ständig zu bücken. Ein einfacher Zollstock und ein Stück Kreide an der Wand genügen für diese Bestandsaufnahme.

Ein häufiger Fehler ist die fehlende Zugänglichkeit. Wer den Stauraum nur über eine Luke oder hinter einem schweren Kasten erreicht, nutzt ihn nach kurzer Zeit nicht mehr. Planen Sie deshalb den Zugang zuerst: Eine Tür, eine Klappe oder ausziehbare Schubladen müssen sich bequem öffnen lassen. Ist der Winkel sehr spitz, helfen Rollen oder Scharniere, die ein Herausziehen ermöglichen. Auch die Beleuchtung wird oft vergessen; eine einfache LED-Leiste unter der Schräge verhindert, dass Gegenstände in der Dunkelheit gesucht werden müssen.

Paletten und Unterkonstruktionen richtig einsetzen Eine Palette aus Kunststoff oder unbehandeltem Holz hebt Lagergut vom Boden ab. Sie darf aber nicht flach auf dem Boden aufliegen, sonst staut sich darunter die Feuchtigkeit. Unterleghölzer oder spezielle Palettenfüße schaffen einen Luftspalt von mindestens fünf Zentimetern. Holzpaletten müssen trocken und schimmelfrei sein – wer feuchte Paletten verwendet, trägt den Schimmel selbst hinein. Kunststoffpaletten sind leichter zu reinigen und nehmen kein Wasser auf.

Erst die Funktion festlegen, dann die Möbel wählen Bevor Sie etwas kaufen, entscheiden Sie, was unter der Schräge tatsächlich gebraucht wird. Kleidung braucht hängende Aufbewahrung und damit mehr Höhe; Bücher und Akten eignen sich für flache, geschlossene Fächer; saisonale Dekoration oder Werkzeug vertragen offene Boxen. Eine praktische Methode ist die Dreiteilung: Der niedrigste Bereich wird zur Schubladenzone für selten Genutztes, der mittlere zum offenen Regal für häufigen Zugriff, der höchste Bereich direkt an der Schräge bleibt für leichte Dinge wie Bettwäsche oder Kissen reserviert. So vermeiden Sie, dass schwere Gegenstände in unerreichbarer Tiefe verschwinden.

Caravan-Heckgaragen.jpgAbstand halten – zu Wänden und zueinander Regale, Schränke und Kartons dürfen nicht direkt an der Wand stehen. Mindestens zehn Zentimeter Abstand zur Außenwand sind Pflicht, damit Luft dahinter streichen kann. Noch besser sind 20 Zentimeter. Auch zwischen den gelagerten Gegenständen muss Luft durchkommen: Stapel nicht bis zur Decke, Reihen nicht lückenlos aneinander. Wer sperrige Dinge lagert, sollte sie auf Lattenroste oder Kunststoffpaletten stellen, nicht direkt auf den Boden.

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