5 Dinge über Wasserschosser am Apfelbaum, die den Ertrag retten

Sterling 26-09-13 09:45 2 0

Wer sich unsicher ist, welche Sorte im Garten steht, kann es am Tragverhalten erkennen: Einmal tragende Sorten fruchten nur im Frühsommer, zweimal tragende zusätzlich im Herbst. Im Zweifel hilft ein Blick auf die Ruten im Winter – einmal tragende haben dann nur noch junge, unverzweigte Ruten, zweimal tragende zeigen oft kurze, abgetragene Spitzen. Danach richtet sich der Schnitt. Wer diese Unterscheidung einmal verinnerlicht hat, erntet zuverlässig und hält die Pflanzen gesund.

Ein häufiger Fehler ist der Schnitt in die Blattmitte. Das Blatt stirbt ab, weil die Hälfte ohne Versorgung bleibt. Besser ist es, den gesamten Trieb bis zum nächsten gesunden Blattpaar zurückzunehmen. Bei jungen Pflanzen reicht es, die Spitzen einzukürzen. Bei älteren Hecken sollte man stärkere Äste mit einer Astschere vorschneiden und die Feinarbeit mit der Handschere erledigen. Das Messer hat hier nichts verloren, weil es keine Kontrolle über die Schnitttiefe erlaubt.

hq720.jpgDie Entscheidung hängt also nicht vom Kalender allein ab, sondern vom Zustand When you have almost any queries regarding exactly where in addition to how to make use of platzsparende Möbel, you can e mail us from the web page. der Pflanze. Ein Formschnitt ist Routine, ein Radikalschnitt ist eine Korrektur. Wer das trennt, schneidet zum richtigen Zeitpunkt und mit dem richtigen Ergebnis.

Ein zuverlässiges Zeichen ist die Stellung der jungen Blätter am Trieb. Hängen sie noch schlaff herab und wirken hell und weich, ist der Austrieb im Gang. Stehen sie fest, dunkel und waagerecht, hat sich der Trieb stabilisiert. Der günstigste Schnittzeitpunkt liegt kurz vor diesem Umschwung: Die Knospe ist geöffnet, das Blatt aber noch nicht voll ausgefärbt. Wer in dieser Phase schneidet, trennt Gewebe, das noch nicht in den vollen Stoffwechsel eingebunden ist, und die Pflanze reagiert mit einem kräftigen, gerichteten Neuaustrieb.

Zunächst wird der Strauch genau betrachtet. Man sucht die ältesten Triebe heraus. Erkennbar sind sie an der dunkelgrauen, rissigen Rinde und daran, dass sie kaum noch Seitentriebe mit Blütenansatz bilden. Von diesen alten Trieben werden etwa ein Drittel ausgewählt. Sie werden nicht irgendwo gekappt, sondern möglichst tief, dicht über dem Boden oder an einer jungen, kräftigen Seitenverzweigung abgeschnitten. Ein schräger Schnitt direkt über einem nach außen zeigenden Auge fördert den Austrieb in die gewünschte Richtung. Die Schnittstelle sollte sauber und glatt sein, deshalb ist eine scharfe Baumschere oder Säge wichtig. Ausgefranste Wunden heilen schlecht und bieten Pilzen und Krankheitserregern eine Eintrittspforte.

Ein Formschnitt hält eine Pflanze in einer gewünschten Kontur. Ein Radikalschnitt dagegen greift tief in die Struktur ein. Der entscheidende Unterschied liegt nicht im Werkzeug, sondern im Ziel und im Zeitpunkt. Wer beides verwechselt, schneidet entweder zu zaghaft oder zu hart – und wartet danach oft Jahre auf eine Reaktion, die nicht kommt.

Wasserschosser sind senkrecht nach oben wachsende Triebe, die aus schlafenden Augen am mehrjährigen Holz austreiben. Sie entstehen, Wohnungstipps wenn der Baum stark wächst, etwa nach einem starken Rückschnitt, nach einem nassen Frühjahr oder wenn der Baum zu viel Stickstoff bekommt. Der Apfelbaum schiebt dann aus dem alten Holz neue, kräftige Triebe, die oft länger als einen Meter werden. Sie sind nicht krank, sondern ein Zeichen dafür, dass der Baum zu viel Kraft hat und sie nicht in die Fruchtbildung stecken kann. Wer sie einfach stehen lässt, bekommt eine dichte Krone, in der Früchte schlecht ausreifen und Pilzkrankheiten leichter Fuß fassen.

Der häufigste Fehler: Ein Radikalschnitt wird wie ein Formschnitt ausgeführt. Man kürzt nur die Spitzen, die Pflanze bleibt innen kahl, und im nächsten Jahr wächst alles noch dichter. Umgekehrt wird ein Formschnitt oft zu radikal ausgeführt, weil man „Platz schaffen" will. Dann fehlt die grüne Substanz, und die Pflanze braucht Jahre, um die Lücke zu schließen.

Vor dem Radikalschnitt sollte klar sein, welche Triebe bleiben. Mindestens drei bis fünf kräftige, gut verteilte Haupttriebe stehen lassen, den Rest entfernen. Schnittstellen über einem nach außen zeigenden Auge setzen, nicht zu weit darüber – ein langer Stummel fault leicht ein. Bei starkem Rückschnitt in einem Jahr nicht zusätzlich düngen. Die Pflanze braucht Kraft für den Neuaustrieb, nicht für übermäßiges Wachstum.

Wann ein Radikalschnitt notwendig wird Ein Radikalschnitt setzt deutlich tiefer an. Er entfernt ganze Äste, kappt den Haupttrieb oder schneidet bis ins mehrjährige Holz zurück. Sinnvoll ist er, wenn ein Gehölz verkahlt ist, wenn eine Krone zu dicht steht, wenn ein Strauch nach Jahren ohne Pflege wieder austreiben soll oder wenn eine Pflanze schlicht zu groß für ihren Platz geworden ist. Der Zeitpunkt ist hier entscheidend: Laubgehölze schneidet man im Spätwinter vor dem Austrieb, sommerblühende Sträucher direkt nach der Blüte. Immergrüne reagieren empfindlich auf Frost – hier erst nach dem letzten Frost schneiden, sonst erfrieren die freigelegten Triebe.

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