Nach dem Einsortieren sollte jedes Fach beschriftet werden, wenn der I…

Marquita 26-09-13 09:45 2 0

Am Ende entscheidet nicht die Menge der Kartons, sondern die Ordnung darin. Wer nach System packt, spart Zeit beim Auspacken und vermeidet doppelte Wege. Ein letzter Rundgang durch leere Räume zeigt, ob Schränke und Ecken wirklich leer sind. Wer dann noch einmal die Nummernliste durchgeht, kann sicher sein, dass nichts Wichtiges zurückbleibt.

Erst messen, dann Regale stell

Nach dem Einsortieren sollte jedes Fach beschriftet werden, wenn der Inhalt nicht sofort erkennbar ist. Das gilt besonders für umgefüllte Vorräte in Gläsern oder Dosen. Ein Streifen Klebeband mit Inhalt und Datum reicht. Wer mehrere gleiche Artikel hat, markiert die vorderste Packung mit einem Punkt oder Kreuz – so ist auf einen Blick klar, welche zuerst verbraucht werden muss. Diese kleine Routine kostet wenige Minuten und verhindert, dass sich Pflanzen im Innenraum hinteren Regalbereich ein anonymer Vorrat an Sammelpackungen bildet, der irgendwann komplett entsorgt werden muss.

Für die Zone mit weniger als einem Meter Höhe eignen sich flache Rollcontainer, Schubladenboxen oder offene Körbe. Diese lassen sich auf Rollen oder mit Griffmulden leicht hervorziehen. Wer Einbaumöbel plant, sollte die Schräge nicht mit einer geraden Rückwand verkleiden, sondern die Möbel der Neigung anpassen. So entsteht kein toter Raum hinter dem Schrank. Ein häufiger Fehler ist es, Regale einfach gerade an die Wand zu stellen. Dadurch bleibt oben ein keilförmiger Spalt, in dem nichts hält und Staub sammelt. Besser ist es, die Regalböden trapezförmig zuschneiden zu lassen oder fertige Schrägschränke zu verwenden.

Nach dem Einsortieren wird die Regel kurz geprüft. Lässt sich die Schublade mit einer Hand öffnen und schließen? Findet man das Gesuchte in wenigen Sekunden? Bleibt zwischen den Dingen etwas Luft? Wenn ja, passt die Aufteilung. Wenn nicht, wird nachjustiert, nicht neu gekauft. Eine Kommode braucht keine teuren Helfer, sondern eine klare Zuordnung. Wer sie einmal festgelegt hat, räumt beim nächsten Mal nur noch dorthin zurück, wo es hingehört – und stopft nichts mehr in die erstbeste Lade.

Mauerwerk sollte trocken sein, bevor etwas davorsteht. Feuchte Flecken an Außenwänden deuten auf eindringendes Wasser oder fehlende Horizontalabdichtung hin. In solchen Fällen hilft keine Lüftung allein, sondern nur eine Sanierung von außen. Wer den Keller nur als Abstellraum nutzt, kann mit einem einfachen Feuchtigkeitsmessgerät prüfen, ob Wände und Boden unauffällig sind. Auch der Boden gehört dazu: Aufgestellte Gegenstände ziehen Feuchtigkeit aus dem Beton.

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