Düngen, das die Wurzeln verbrennt: der häufigste Fehler
Gießen nach der Blüte: weniger ist mehr Nach der Blüte braucht die Orchidee eine Ruhephase. Die Wurzeln werden sichtbar grün, wenn sie Wasser aufgenommen haben, und silbrig, wenn sie trocken sind. Gegossen wird erst, wenn das Substrat fast trocken ist. Staunässe im Übertopf ist der häufigste Fehler und führt innerhalb weniger Wochen zu Wurzelfäule. Besser ist Tauchen für zehn bis fünfzehn Minuten, danach gut abtropfen lassen. Kalkhaltiges Wasser schadet, Regenwasser oder abgekochtes Wasser ist geeignet.
Woran Sie Überdüngung erkennen, bevor die Pflanze eingeht Typische Anzeichen sind plötzlich welke Blätter, obwohl die Erde feucht ist, braune bis schwarze Blattspitzen und ein weißer Krustenbelag auf der Erdoberfläche oder am Topfrand. Auch ein gestauchter Wuchs mit kleinen, Pflanzen Im Innenraum dunkelgrünen Blättern oder helle Flecken zwischen den Blattadern deuten auf ein Salzproblem hin. Bei Verdacht hilft nur spülen: Die Pflanze mehrfach mit lauwarmem Wasser durchgießen, bis das Wasser klar aus dem Abzugsloch läuft, danach nicht sofort nachdüngen. Staunässe vermeiden, Tontopf oder Untersetzer leeren.
Wenn die letzten Blüten einer Orchidee welken, beginnt für viele Halter der unsicherste Moment. Ein Rückschnitt ist nicht automatisch richtig, denn die Pflanze nutzt den grünen Blütentrieb weiter. Wer zu früh abschneidet, nimmt ihr Reserven. Wer gar nicht eingreift, riskiert Fäulnis. Die Entscheidung hängt davon ab, ob der Trieb noch grün und fest ist oder bereits braun und hohl.
Ein weiterer Fehler ist das Düngen auf trockene Erde. Konzentrierter Dünger an trockenen Wurzeln verbrennt feine Haarwurzeln sofort. Erst angießen, dann düngen, oder direkt in leicht feuchtes Substrat geben. Nach dem Umtopfen mindestens sechs Wochen warten, weil die neue Erde vorgedüngt ist. Bei hartem Wasser kann sich zusätzlich Kalk an den Wurzeln ablagern; gelegentliches Spülen mit weichem Wasser beugt vor. Wer diese Punkte beachtet, hat kräftige Pflanzen im Innenraum ohne die typischen Düngeschäden.
Weiße, watteartige Klumpen in den Blattachseln, an Triebspitzen oder entlang der Blattadern sind kein Schimmel und kein Kalk. Es handelt sich fast immer um Wollläuse, genauer um Schmierläuse aus der Familie der Pseudococcidae. Die Tiere sondern einen weißlichen Wachsfilm ab, der sie vor Feuchtigkeit schützt und wie kleine Baumwollflocken aussieht. Wer die Kolonie früh erkennt, kann sie mit Hausmitteln eindämmen. Wer zu lange wartet, riskiert, dass die Läuse von Pflanze zu Pflanze wandern und die Wurzeln befallen.
Direkt nach dem Schnitt beginnt die Pflanze zu verdunsten, aber sie kann kein Wasser mehr aus dem Boden nachziehen. Große Blätter kosten jetzt nur Kraft. Entferne deshalb die unteren Blätter vollständig, damit kein Blattstiel im Wasser hängt und fault. Bei großblättrigen Arten wie Ficus oder Efeu hilft es, die verbleibenden Blätter zu halbieren. If you liked this report and you would like to get a lot more data about Https://Wiki.Tgt.Eu.Com kindly pay a visit to our web-site. Das reduziert die Verdunstungsfläche, ohne die Photosynthese ganz zu stoppen.
Das Wasser ist wichtiger als der Standort Leitungswasser enthält je nach Region Kalk und Chlor. Beides stört die Wurzelbildung nicht grundsätzlich, aber abgestandenes Wasser mit gelösten Stoffen ist besser. Fülle das Glas nur so hoch, dass die Schnittstelle eintaucht, nicht der ganze Stängel. Steht zu viel Gewebe unter Wasser, faulen die Zellen von unten nach oben. Wechsle das Wasser alle zwei bis drei Tage, spüle den Stängel dabei kurz ab und entferne Schleim oder dunkle Stellen sofort. Ein Glas mit engem Hals hält den Steckling aufrecht, ohne ihn zu quetschen.
Wurzelkreise am Topfboden sind kein Zufall, sondern eine Reaktion der Pflanze auf Platzmangel oder falsche Bedingungen im Substrat. Sie zeigen sich als feine, helle Linien, die sich kreisförmig entlang der Innenwand des Topfes ziehen. Wer genau hinsieht, entdeckt sie oft erst, wenn der Topf geleert wird – aber es gibt Anzeichen, die schon vorher darauf hinweisen.
Ein häufiger Fehler ist auch, den Topf einfach umzudrehen und kräftig zu schütteln. Dabei brechen feine Wurzeln ab, und man erkennt die Kreise nicht mehr sauber. Besser: Den Topf vorher gut wässern, damit der Ballen geschmeidig wird. Dann den Topf seitlich leicht zusammendrücken – bei Kunststofftöpfen geht das gut – und den Ballen vorsichtig heraushebeln. So bleiben die Wurzelkreise intakt und man kann sie eindeutig identifizieren.
Ein häufiger Fehler ist das Abschneiden aller Luftwurzeln. Sie gehören zur Pflanze und dürfen nicht in das Substrat gedrückt werden. Ebenso falsch ist es, nach der Blüte sofort stark zu düngen oder täglich zu gießen. Geduld ist entscheidend: Viele Orchideen blühen erst nach mehreren Monaten Ruhe wieder. Wer den Trieb beobachtet, die Wassergabe anpasst und den Temperaturunterschied zulässt, wird früher oder später neue Knospen sehen.
Ein sicheres Merkmal ist der Widerstand beim Herausnehmen des Wurzelballens. Lässt sich die Pflanze nicht ohne starkes Ziehen aus dem Topf lösen, youngstersprimer.a2hosted.Com haben sich die Wurzeln bereits fest an die Wand gedrückt. Dreht man den Topf um und klopft leicht auf den Boden, fällt der Ballen entweder gar nicht oder nur als kompakter Klumpen heraus. Die Unterseite zeigt dann das typische Bild: kreisförmig angeordnete, oft verfilzte Wurzeln, die dem Bodenmuster folgen.
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