5 Eigenschaften, die Bogenhanf für Vergessliche ideal machen

Floy 26-09-13 09:56 3 0

Beginne mit dem Muster. Vergilben die unteren, älteren Blätter zuerst und bleibt die Blattader grün, während sich die Fläche zwischen den Adern aufhellt, deutet das auf Stickstoffmangel hin. Bei Magnesiummangel bleibt der Blattrand grün, die Blattmitte wird gelb. Eisenmangel zeigt sich an jungen Blättern: Sie werden gelb, die Adern bleiben aber deutlich grün. Prüfe immer die Blattunterseite auf feine Gespinste, helle Punkte oder klebrige Beläge — Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse verursachen dasselbe Bild.

Wenn die Pflanze nach vier bis sechs Wochen immer noch weiße Watte zeigt, obwohl Sie konsequent behandelt haben, bleibt oft nur die Entsorgung. Stecken Sie die Pflanze in einen Plastikbeutel, verschließen Sie ihn und werfen Sie ihn in den Restmüll. So verhindern Sie, dass die Läuse auf andere Zimmerpflanzen übergehen. Kontrollieren Sie danach alle umstehenden Pflanzen gründlich und wiederholen Sie die Reinigung vorsorglich.

Ein weiterer typischer Fehler ist die Wahl des falschen Standorts. Bogenhanf verträgt sowohl sonnige als auch schattige Plätze, aber abrupte Wechsel mag er nicht. Wer die Pflanze von drinnen nach draußen stellt, sollte sie zunächst an schattige Plätze gewöhnen, sonst verbrennen die Blätter. Im Haus fühlt sie sich bei normaler Zimmertemperatur wohl, Zugluft und Heizungsluft direkt an den Blättern sind ungünstig. Staub auf den Blättern mindert die Photosynthese, deshalb empfiehlt es sich, die Blätter alle paar Wochen mit einem feuchten Tuch abzuwischen.

Lockern mit der Grabegabel statt mit der Frä

Jetzt kommt der kritische Blick: Der Ballen wird von außen nach innen geprüft. Gesunde Wurzeln sind hell, fest und riechen nach Erde. Braune, matschige oder fadenscheinige Wurzeln schneidet man mit einer sauberen Schere ab, ebenso eingerollte Kringelwurzeln, die den Topf umrunden. Nur die äußeren ein bis zwei Zentimeter des Ballens werden aufgelockert. Den Kern lässt man intakt. Wer den gesamten Ballen zerpflückt, zerstört genau die Wurzeln, die die Pflanze gerade braucht.

Der neue Topf hat einen Durchmesser, der zwei bis vier Zentimeter größer ist als der alte. Zu große Töpfe halten Wasser, das die Wurzeln nicht erreichen, und begünstigen Fäulnis. Frisches Substrat wird locker eingefüllt, nicht festgedrückt. Die Pflanze sitzt anschließend genauso tief wie vorher – ein vergrabener Wurzelhals ist eine der häufigsten Ursachen für Absterben. Nach dem Einsetzen gießt man durchdringend, bis Wasser unten austritt, und stellt die Pflanze für einige Tage schattig und windgeschützt.

Typische Fehler sind zu zaghaftes Bürsten, das die Panzer nur poliert, und das Arbeiten bei praller Mittagssonne, wenn die Rinde weich ist und leicht aufreißt. Vermeiden Sie auch, die abgebürsteten Tiere einfach auf den Boden fallen zu lassen – sie überleben dort oft wochenlang und klettern zurück. Fangen Sie das Material mit einem untergelegten Tuch oder Eimer auf und entsorgen Sie es in einem verschlossenen Behältnis. Nach der mechanischen Reinigung hilft ein kräftiger Wasserstrahl, der restliche Schildreste und Honigtau abspült. Trocknet der Stamm anschließend zügig ab, sinkt das Risiko für Folgeprobleme wie Rußtaupilze, die sich auf den klebrigen Ausscheidungen ansiedeln.

Um einen erneuten Befall zu vermeiden, sollten Sie die Zimmerpflanzen regelmäßig auf Anzeichen von Wollläusen untersuchen – vor allem nach dem Kauf neuer Pflanzen oder nach dem Umtopfen. Ein trockener Standort mit guter Luftzirkulation beugt vor. Staub auf den Blättern entfernen Sie am besten mit einem feuchten Tuch, denn Staub schwächt die Pflanzen und macht sie anfälliger. Düngen Sie nicht zu stark, denn ein Überangebot an Stickstoff fördert die Vermehrung der Schädlinge.

Behutsam austopfen Zum Austopfen legt man die Pflanze auf die Seite, hält den Topf mit einer Hand und zieht mit der anderen den Wurzelballen vorsichtig heraus. Klemmt er, klopft man den Topfrand ab, statt zu ziehen. Bei Töpfen mit großen Öffnungen hilft ein flaches Brett, auf das man den Ballen schiebt. Auf keinen Fall mit einem Messer am Topfrand Raumteiler ohne Sichtschutz entlanghebeln, das verletzt die Rinde. Alte Töpfe aus Ton vorher wässern, sonst bricht der Rand.

Worauf es wirklich ankommt Der häufigste Fehler ist zu häufiges Gießen. Staunässe lässt die Wurzeln faulen, und das bemerkt man oft erst, wenn die Blätter weich und gelb werden. Besser ist es, die Erde zwischen zwei Wassergaben vollständig austrocknen zu lassen. Im Sommer reicht es, alle zwei bis drei Wochen zu gießen, im Winter sogar nur alle vier bis sechs Wochen. Ein Blick auf die Blätter hilft: Leicht runzelige Blätter zeigen Durst an, pralle und feste Blätter bedeuten, dass noch genug Feuchtigkeit vorhanden ist.

Beim Umtopfen ist weniger mehr. Bogenhanf blüht zwar selten, If you have any type of questions pertaining to where and Wiki.tgt.eu.Com ways to make use of Ardenneweb.Eu, you could contact us at the web-page. aber wenn die Wurzeln den Topf vollständig durchziehen, ist es Zeit für einen größeren. Verwenden Sie lockere, durchlässige Erde – handelsübliche Kakteenerde eignet sich gut. Ein Topf mit Drainageloch ist Pflicht, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Nach dem Umtopfen sollte man zwei bis drei Wochen nicht gießen, damit die Wurzeln heilen können. Gedüngt wird nur sparsam: einmal im Frühjahr und einmal im Sommer mit einem flüssigen Zimmerpflanzendünger in halber Konzentration.

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