5 Pflanzen, die im Halbschatten ohne Pflegefehler gedeihen

Filomena 26-09-13 09:57 3 0

Die Entscheidung hängt vom Gießverhalten ab. Wer wöchentlich gießt und die Pflanzen genau beobachtet, pflanzen im Innenraum fährt mit Flüssigdünger am besten, weil er sofort eingreifen kann. Wer unregelmäßig gießt oder längere Zeit verreist, ist mit Stäbchen oder Granulat besser bedient. Ein häufiger Fehler ist der Wechsel zwischen den Systemen ohne Pause. Nach dem Ende einer Langzeitdüngung mindestens zwei Wochen nur mit klarem Wasser gießen, bevor wieder gedüngt wird. So vermeidet man Salzansammlungen im Substrat, die die Wurzeln dauerhaft schädigen.

Der Drachenbaum (Dracaena) braucht Halbschatten mit indirektem Licht. Direkte Sonne verbrennt die Blätter, zu wenig Licht lässt die unteren Blätter gelb werden und abfallen. Gießen Sie erst, wenn die oberen drei Zentimeter Substrat trocken sind. Ein häufiger Fehler ist zu häufiges Gießen im Winter, wenn die Pflanze kaum wächst. Reduzieren Sie das Wasser dann deutlich. Zimmerpflanzen im Halbschatten sollten außerdem alle zwei Wochen gedreht werden, damit sie gleichmäßig wachsen und nicht einseitig verkahlen.

Kalkflecken und klebrige Rückstände lassen sich trocken nicht lösen. Dann ist destilliertes oder zumindest weiches Wasser die erste Wahl. Leitungswasser hinterlässt je nach Härte neue Kalkränder, die das Problem vergrößern. Man taucht ein weiches Tuch oder Wattestäbchen ein, drückt es fast trocken aus und tupft die Stelle ab, statt zu wischen. Anschließend wird die Feuchtigkeit mit einem trockenen, fusselfreien Tuch aufgenommen. Wichtig: Nur einzelne Blätter behandeln, If you have any inquiries about where in addition to tips on how to use nachlesen, you are able to email us on the web site. nicht die ganze Pflanze baden. Steht Wasser in den Blattachseln, fault der Trieb innerhalb weniger Tage.

Typische Warnzeichen: Die oberste Erdschicht bleibt tagelang feucht, obwohl nicht gegossen wurde. Unten am Topf oder im Untersetzer steht Wasser. Die Blätter werden gelb, hängen schlaff herunter oder bekommen braune, weiche Stellen. Bei leichtem Zug an der Pflanze gibt der Stängel an der Basis nach. Ein deutlicher Geruch nach faulen Eiern oder Moder aus der Erde ist ein sicheres Alarmsignal. Auch Schimmel auf der Substratoberfläche oder kleine Trauermücken deuten auf zu viel Feuchtigkeit hin.

Halbschatten bedeutet nicht Dunkelheit. Wer Pflanzen für einen Standort mit indirektem Licht sucht, muss zwischen Morgen- oder Abendsonne und reiner Nordseite unterscheiden. Ein Fenster nach Norden liefert deutlich weniger Licht als eines nach Osten mit zwei Stunden Morgensonne. Messen lässt sich das grob mit einer einfachen Lichtmessung per Smartphone-App oder indem man beobachtet, ob mittags scharfe Schatten entstehen. Fehlen diese, handelt es sich um Halbschatten. Die folgenden Arten vertragen genau das, reagieren aber auf falsche Pflege empfindlich.

Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) ist robust, aber kein Schattengewächs. Im Halbschatten wächst sie kompakt, im Dunkeln verliert sie die weißen Streifen und bildet lange, dünne Blätter. Gießen sollte man erst, wenn die oberste Erdschicht trocken ist. Staunässe ist der häufigste Fehler, denn die verdickten Wurzeln speichern Wasser. Ein Untersetzer, der nach zehn Minuten geleert wird, verhindert Wurzelfäule. Alle zwei Jahre im Frühjahr umtopfen, dabei alte, verfilzte Wurzeln leicht auflockern.

Diese drei Arten verzeihen Trockenheit, aber keinen Wasserstau Die Efeutute (Epipremnum aureum) wächst im Halbschatten zuverlässig, nur die Blattzeichnung fällt schwächer aus. Sie klettert an Moosstäben oder hängt aus Ampeln. Der Wurzelballen darf nie völlig austrocknen, aber auch nicht im Wasser stehen. Ein heller Standort ohne direkte Mittagssonne ist ideal. Schneiden Sie im Frühjahr lange Triebe zurück, das fördert Verzweigung. Vermehrung gelingt leicht über Kopfstecklinge in Wasser, die nach zwei Wochen Wurzeln bilden.

Für das neue Substrat eine Mischung wählen, mehr dazu die Wasser gut abführt – zum Beispiel Blumenerde mit Perlit, Bims oder grobem Sand. Ein Topf mit ausreichend großen Abzugslöchern ist Pflicht. Nach dem Umtopfen einige Tage warten, bevor wieder gegossen wird. In dieser Zeit die Pflanze schattig und luftig halten, damit sie sich erholen kann. Kein Dünger in den ersten Wochen, denn die geschädigten Wurzeln würden zusätzlich gereizt.

Beim Einpflanzen haben sich zwei Wege bewährt. Der erste: den Ableger direkt in lockere, gut drainierte Erde setzen, wobei die unteren Blätter über der Erdoberfläche bleiben. Der zweite: den Kindel zunächst in ein Glas mit Wasser stellen, bis die Wurzeln zwei bis drei Zentimeter lang sind. Beide Methoden funktionieren, die Wassermethode erlaubt eine bessere Kontrolle, die Erdmethode erspart das spätere Umtopfen. Wichtig ist in beiden Fällen ein heller, warmer Platz ohne direkte Mittagssonne. Zugluft und kalte Fensterbänke behindern die Wurzelbildung.

Was sofort zu tun ist, wenn der Topf zu nass steht Zunächst den Topf aus dem Übertopf oder Untersetzer nehmen und alles stehende Wasser wegschütten. Danach die Pflanze an einen luftigen, warmen Platz ohne direkte Mittagssonne stellen. Prüfe mit dem Finger oder einem Holzstab, wie tief die Nässe reicht. Ist nur die oberste Schicht betroffen, reicht es, die Erde vorsichtig aufzulockern und einige Tage nicht zu gießen. Steht das Wasser bis unten, hilft nur Umtopfen: Die Pflanze aus dem Topf nehmen, die alte Erde vorsichtig abschütteln und abgestorbene, braune oder matschige Wurzeln mit einer sauberen Schere abschneiden. Gesunde Wurzeln sind hell und fest.

댓글목록

등록된 댓글이 없습니다.