Wenn die erste Laminatreihe sitzt, bleibt der Rest gerade

Lucretia 26-09-13 10:07 2 0

Am Ende zählt die Kontrolle: Eine Wasserwaage über mehrere Reihen zeigt, ob die Fläche eben ist. Lücken zwischen den Dielen lassen sich mit einem passenden Setzholz nachklopfen, solange der Kleber oder die Klickverbindung noch frisch ist. Wer die erste Reihe sauber ausrichtet, hat später deutlich weniger Nacharbeit. Der gesamte Boden wird gerade, die Fugen bleiben gleichmäßig, und der Belag liegt stabil – vorausgesetzt, die erste Reihe wurde nicht als Reststück verlegt.

Am Ende bleibt die Erkenntnis: Trittschall im Altbau lässt sich nur beurteilen, wenn Rohdecke, Dämmung, Estrich und Deckenbekleidung als Einheit betrachtet werden. Jede Schicht hat eine Aufgabe, energiesparendes Wohnen und jede Schallbrücke macht die Arbeit der anderen Schichten zunichte. Wer den Bodenaufbau prüft, bevor er saniert, spart sich teure Nachbesserungen und Streit mit den Nachbarn. Wer erst nach dem Einbau misst, hat meist schon verloren.

Was abends geht und was besser auf den Samstag wartet Für abends geeignet sind: Abkleben, Spachteln, Schleifen von kleinen Flächen, Grundieren mit der Rolle, Anstrich mit der Farbe in einem Zug, Aufräumen und Werkzeug reinigen. Nicht abends machen solltest du: Stemmarbeiten, Fliesen schneiden, If you are you looking for more information about zum Beitrag have a look at the website. Bohren in Beton, Tapezieren ganzer Wände oder Arbeiten, bei denen du viel Staub erzeugst. Diese Tätigkeiten sind laut, dauern länger als gedacht und erzeugen Schmutz, den du am nächsten Morgen noch siehst. Ein typischer Fehler ist, abends mit dem Streichen zu beginnen, obwohl die Grundierung noch nicht trocken ist. Farbe auf feuchtem Untergrund hält nicht und du darfst alles wiederholen.

Im Altbau ist die Trittschalldämmung selten als eigenständige Schicht vorhanden. Meist besteht der Bodenaufbau aus historischen Dielen auf Lagerhölzern, einem Einschub aus Lehm oder Schlacke und darunter einer Holzbalkendecke. Wer diesen Aufbau prüfen will, muss zuerst klären, was tatsächlich vorhanden ist, statt von heutigen Normaufbauten auszugehen. Die entscheidende Frage lautet nicht, ob eine Dämmmatte fehlt, sondern ob die vorhandenen Schichten den Schall überhaupt aufnehmen können.

Die erste Reihe legt fest, ob der gesamte Boden am Ende gerade und fugenarm liegt. Wer hier schludert, kann das später kaum korrigieren. Vor dem ersten Klick sollte der Untergrund stimmen: sauber, trocken, eben. Unebenheiten von mehr als zwei bis drei Millimetern pro Meter lassen sich mit einer Ausgleichsmasse beheben. Eine Trittschalldämmung wird schwimmend verlegt, Stoß an Stoß, ohne Überlappung, sonst entstehen Höhenversätze direkt in der ersten Reihe.

Ein häufiger Fehler ist das Verlegen ohne Akklimatisierung. Die Pakete müssen mindestens 48 Stunden im Raum liegen, sonst arbeitet das Material nach dem Verlegen und die Fugen öffnen sich. Ebenso problematisch: das Verlegen auf einem frisch verlegten Estrich ohne Feuchtigkeitsmessung. Die Feuchtigkeit steigt später auf und wölbt den Boden. Auch das Zuschneiden der letzten Reihe vor dem endgültigen Einrasten führt zu Passfehlern. Erst die Reihe komplett verlegen, dann messen, dann sägen.

Beginne mit Vorbereitungsarbeiten, die keinen Lärm machen und keine Trocknungszeit brauchen. Das ist ideal für Abende nach der Arbeit. Dazu gehören: Steckdosen und Schalter abkleben, Fußleisten mit Kreppband schützen, Möbel in die Raummitte rücken und mit Folie abdecken, Wände abwischen und kleine Löcher mit Spachtelmasse füllen. Diese Arbeiten sind unauffällig für Nachbarn und lassen sich jederzeit unterbrechen. Wichtig: Spachtelmasse braucht Trockenzeit – plane sie am Vorabend ein, damit du am nächsten Tag schleifen kannst.

Für die zweite und alle folgenden Reihen gilt: Versatz von mindestens dreißig Zentimetern zu den Stirnfugen der vorherigen Reihe. Das letzte Stück einer Reihe wird zugeschnitten, die Schnittkante zeigt zur Wand. Beim Verlegen der letzten Reihe vor der gegenüberliegenden Wand bleibt wieder eine Dehnungsfuge. Wer diese Fuge vergisst, riskiert, dass der Boden bei Feuchtigkeit aufsteht. Nach dem Verlegen werden die Abstandshalter entfernt und die Sockelleisten montiert – sie dürfen den Boden nicht festklemmen.

Beim Klick-System ist der Winkel entscheidend. Die Feder wird schräg in die Nut geschoben und erst dann nach unten gedrückt, bis es hörbar einrastet. Wird zu flach angesetzt, bricht die Nut aus. Bei zu viel Gewalt splittert die Kante, Beleuchtung im Wohnzimmer und die Fuge sitzt nicht mehr dicht. Nach jeder dritten Reihe Abstand zur Wand kontrollieren und die Reihe mit einem Zugeisen nachziehen. Nie mit dem Hammer direkt auf die Diele schlagen, immer ein Zugeisen oder ein Reststück als Zwischenlage verwenden.

Ein häufiger Fehler ist die falsche Reihenfolge: Erst streichen, dann spachteln, dann wieder streichen. Besser ist: Spachteln, schleifen, grundieren, streichen. Ein weiterer Fehler ist zu wenig Abdeckmaterial. Plane lieber mehr Folie und Kreppband ein, als nachher den Boden mühsam zu schrubben. Achte außerdem darauf, dass du genug Farbe für die gesamte Fläche hast. Ein Nachkauf am nächsten Abend führt oft zu einem sichtbaren Farbunterschied, weil die Charge nicht identisch ist.

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