Warum zerkratzen Katzen die Blumenerde – und wie stoppt man das?
Für tiefere Verdichtungsschichten reicht die Gabel nicht. Hier hilft ein Tiefenlockerer, der den Boden bis etwa dreißig Zentimeter aufbricht, ohne ihn zu wenden. Wichtig: Nicht zu tief und nicht zu oft lockern, sonst zerstörst du das Gefüge. Ein Durchgang pro Jahr genügt meist. Fräsen sind ungeeignet, weil sie den Boden fein zerschlagen und die Poren zerstören. Das Ergebnis ist eine noch dichtere Schicht unterhalb der Bearbeitungszone.
Manchmal liegt es einfach an der Umgebung. Trockene Heizungsluft und ein zu warmer Standort schwächen die Pflanze. Schädlinge vermehren sich bei Wärme und Trockenheit besonders schnell. Eine höhere Luftfeuchtigkeit und regelmäßiges Abbrausen der Blätter beugen vor. Wer die Monstera alle zwei Wochen unter der Dusche abspült, entfernt nicht nur Staub, sondern auch potenzielle Schädlinge. So bleiben die Blätter sauber und die klebrigen Tropfen verschwinden dauerhaft.
Katzen lassen sich nicht dauerhaft durch eine Matte allein abhalten, wenn der Topf an einem beliebten Sitzplatz steht. Die Matte wirkt nur, solange sie unangenehm für die Pfoten ist. Kokosfasern sind rau, aber nicht schmerzhaft. Wer eine sehr hartnäckige Katze hat, kombiniert die Matte mit einem unregelmäßigen Muster aus kleinen Steinen auf der Oberfläche. Diese Steine dürfen nicht scharfkantig sein. Noch wirksamer ist es, den Topfstandort zu verändern: Katzen bevorzugen erhöhte, weiche Plätze. Ein Blumentopf auf dem Boden neben einem Heizkörper ist ein Einladung. Wird der Topf auf ein Regal gestellt oder mit anderen Pflanzen umgeben, sinkt die Attraktivität.
Ein häufiger Fehler ist das Abwischen mit trockenem Tuch. Der Staub wird dabei nur aufgewirbelt und setzt sich Minuten später wieder ab, während der Reibungswiderstand die Kutikula aufraut. Ebenfalls falsch: Blätter mit Öl, Milch oder handelsüblichen Möbelpolituren einreiben. Diese Hausmittel verstopfen die Spaltöffnungen dauerhaft und fördern Pilzbefall. Nach dem Abduschen sollte die Pflanze an einem luftigen, schattigen Platz trocknen, nicht in zugiger Kälte und nicht über der Heizung. Bei hartnäckigen Kalkrändern hilft ein in Essigwasser getauchtes Tuch, danach mit klarem Wasser nachspülen.
Ein weiterer Grund kann eine Pilzinfektion sein. Rußtaupilze setzen sich auf dem Honigtau ab und bilden einen schwarzen, klebrigen Belag. Dieser Belag lässt sich schwer abwischen und behindert die Photosynthese. Wenn man den Rußtau nicht entfernt, verliert die Monstera nach und nach ihre Blätter. Deshalb ist es wichtig, nicht nur den Belag abzuwischen, sondern auch die Ursache zu bekämpfen: Energiesparendes Wohnen die Schädlinge, die den Honigtau produzieren.
Was gegen die klebrigen Tropfen hilft Bevor man zur Chemie greift, sollte man die befallenen Stellen gründlich mit einem feuchten Tuch abwischen. So entfernt man den Honigtau und einen Teil der Schädlinge. Bei starkem Befall hilft es, die Pflanze unter der Dusche abzuspülen. Dabei darauf achten, dass keine Staunässe im Topf entsteht. Anschließend kann man die Blätter mit einer Mischung aus Wasser und einem Spritzer Spülmittel abwischen. Das Ersticken der Insekten funktioniert bei weichen Schädlingen oft besser als der Einsatz von Insektiziden. Nach zwei Wochen sollte man die Behandlung wiederholen, weil dann die nächste Generation schlüpft.
Kokosmatte richtig zuschneiden und fixieren Der Ausschnitt sollte nur so groß sein, dass der Stamm bequem hineinpasst. Ein zu weiter Schlitz lässt die Katze wieder an die Erde. Die Matte wird anschließend mit kleinen Holzstäben oder Drahtbügeln im Substrat verankert. Diese Hilfsmittel müssen flach aufliegen, damit sich keine Pfote darin verfängt. Wer die Matte nur auflegt, wird beobachten, dass sie nach wenigen Tagen verschoben ist. Besonders junge Katzen testen jede Lücke. Ein häufiger Fehler ist, die Matte auf feuchte Erde zu legen und dann zu gießen: Das Wasser staut sich, die Wurzeln faulen. Besser ist es, die Matte zum Gießen abzunehmen, die Erde zu wässern und die Matte erst nach dem Abtropfen wieder aufzulegen.
Zuerst wird die Erde leicht angedrückt, damit sie nicht über den Topfrand quillt. Die Matte muss größer sein als die Topföffnung, sonst schiebt die Katze sie mit einer Pfote zur Seite. Bei runden Töpfen eignet sich eine quadratische Matte, bei eckigen Kästen eine rechteckige. Ein Ausschnitt für den Stamm oder Stiel ist notwendig, sonst wächst die Pflanze schief oder die Matte drückt den Stängel ab. Der Ausschnitt wird mit einem scharfen Messer geschnitten, nicht gerissen, sonst franst die Kokosfaser aus und die Katze zupft daran.
Fünf Merkmale deuten auf eine Verdichtung hin. Erstens: Wasser läuft seitlich ab, statt einzuziehen. Zweitens: Ein Spaten dringt nur mit Mühe ein, der Boden fühlt sich hart an. Drittens: Staunässe bleibt nach Regen lange stehen. Viertens: Pflanzen wurzeln flach und kippen leicht um. Fünftens: Auf der Oberfläche bildet sich eine Kruste, unter der es klumpig bleibt. Prüfe mit einem einfachen Test: Stecke einen stabilen Draht senkrecht in den Boden. Geht er leicht durch, ist alles in Ordnung. Stoppt er nach wenigen Zentimetern, liegt eine Verdichtung vor.
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