Wenn der Baum zu hoch wird, entscheidet der Profi

Leroy Freud 26-09-13 10:29 2 0

Nach dem Schnitt braucht der Horst keine Düngergabe. Zu viel Stickstoff im Frühjahr macht die Halme weich und anfällig. Ein dünner Mulch aus Laubkompost genügt, aber nicht direkt ins Herz, sonst fault die Basis. Wer Beleuchtung im Wohnzimmer Herbst putzt, sollte nur abgeknickte oder störende Halme entfernen. Der Rest bleibt bis zum Vorfrühling stehen und erfüllt seinen Zweck: Er schützt das Herz, bis die Pflanze aus eigener Kraft austreibt.

Der richtige Zeitpunkt liegt kurz vor dem Austrieb. Je nach Region und Witterung ist das von Mitte Februar bis Anfang April. Ein sicheres Zeichen: Die Basis fühlt sich fest an, und an den alten Halmen zieht kein Saft mehr. Wer schneidet, solange Nachtfröste unter minus fünf Grad zu erwarten sind, riskiert erfrorene Herzen. Zu spät schneiden ist ebenfalls ein Fehler: Dann sind die jungen Triebe schon da und werden mit den alten Halmen abgeschnitten.

Den Astring richtig erkennen und treffen Der Astring ist eine ringförmige Erhebung direkt am Stamm. Bei jungen Bäumen ist er oft nur wenige Millimeter breit, bei alten Eichen oder Obstbäumen kann er fingerdick sein. Lege die Säge flach an, sodass die Zähne den Wulst gerade eben berühren. Ein Schnitt mitten durch den Wulst ist ideal. Zu weit außen bleibt ein Zapfen stehen, der nicht überwallt und fault. Zu weit innen verletzt du den Stamm und schaffst eine große Wunde, die Jahre braucht, um zu verheilen. Der Astring selbst darf leicht angeschnitten werden, aber nicht durchtrennt.

Vor dem Streichen steht die Vorbereitung. Die Fassade muss sauber, trocken und frei von losen Partikeln sein. Alte, abblätternde Farbe wird abgebürstet oder abgezogen, nicht einfach überstrichen. Pilz- und Algenbefall gehört behandelt, sonst wächst er durch die neue Schicht. Holzfeuchte prüfen: Ein Feuchtemessgerät zeigt, ob das Holz unter 15 Prozent liegt. Zu feuchtes Holz darf nicht gestrichen werden. Typischer Fehler: Nach Regen sofort loslegen. Besser zwei bis drei trockene Tage abwarten.

So wird geschnitten, Raumteiler ohne Sichtschutz das Herz zu verletzen Zuerst die Halme mit einer Hand zusammenraffen, am besten mit einem breiten Gummiband. Dann mit einer scharfen Schere oder einer Heckenschere etwa eine Handbreit über dem Boden schneiden. Bei horstbildenden Gräsern wie Federgras oder Reitgras reicht ein Schnitt. Bei Ausläufern wie dem Schilfrohr wird nicht alles entfernt: Ein bis zwei kräftige Triebe pro Horst bleiben stehen, sie ernähren die Pflanze weiter und verhindern, dass die Basis fault.

Das klingt einfacher, als es ist. Der entscheidende Fehler liegt nicht in der Menge, sondern in der Auswahl. Viele schneiden die schwächsten Triebe zuerst, weil sie optisch stören. Genau das ist falsch. Entfernt werden die ältesten, dicksten und verholzten Äste – idealerweise die, deren Rinde bereits grau und rissig ist. Junge, kräftige Triebe bleiben stehen, denn sie tragen in den nächsten Jahren die Blüte und den Neuaustrieb. Man erkennt sie an der glatten, oft helleren Rinde und am kräftigen Austrieb im Vorjahr.

Typische Fehler wiederholen sich: Zu viele Triebe auf einmal, Schnitt im falschen Zeitpunkt, fehlende Nachbehandlung. Der richtige Zeitpunkt ist in der Regel direkt nach der Blüte, bei Sommerblühern im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb. Immergrüne Sträucher schneidet man besser im späten Frühjahr, wenn der Frost vorbei ist. Wunden mit mehr als drei Zentimetern Durchmesser kann man nicht behandeln – ein Anstrich mit Baumwachs ist umstritten, meist reicht der natürliche Wundverschluss. Wichtiger ist, dass der Strauch nach dem Schnitt nicht austrocknet.

Der beste Zeitpunkt für den Astring-Schnitt liegt im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr, bevor der Austrieb beginnt. Dann ist der Saftdruck gering, und die Wunde trocknet schnell ab. Ein Schnitt im Herbst ist ungünstig, weil die Wunde über den Winter nicht heilt und Frost eindringen kann. Auch während der Vegetationsperiode im Sommer vermeiden, außer bei Notfällen wie abgebrochenen Ästen. Ein weiterer Fehler: den Astring mit der Motorsäge in einem Zug entfernen und dabei den Stamm verletzen. Besser ist die Hand- oder eine leichte Elektrosäge mit feinem Blatt.

Ein typischer Fehler ist das Arbeiten bei feuchtem Wetter. Regen oder hohe Luftfeuchtigkeit machen die Haftwurzeln wieder geschmeidig, und die Triebe reißen leichter ab, statt sich sauber zu lösen. Warte auf einen trockenen, milden Tag. Ein weiterer Fehler ist das Entsorgen der Triebe im Kompost, wenn sie bereits Samen tragen. Efeu bildet im Spätherbst Beeren, die sich im Kompost verteilen können. Besser die Triebe in einem geschlossenen Behälter oder in der Grünabfuhr entsorgen.

Das Drittel bezieht sich auf die Anzahl der alten Haupttriebe, nicht auf die Länge. Wer einen einzelnen Ast um zwei Drittel einkürzt, hat die Regel missverstanden. Es geht darum, das Gerüst des Strauches schrittweise zu erneuern. Nach drei Jahren ist der alte Bestand komplett ersetzt, Raumteiler ohne Sichtschutz dass der Strauch je seine gesamte Blattmasse auf einmal verliert. Diese Methode nennt man Verjüngungsschnitt; sie funktioniert bei Flieder, Forsythie, Deutzie, Weigelie und vielen anderen Sträuchern, die aus dem alten Holz austreiben.

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