Wenn Kalk hartnäckig bleibt: So dosierst du Zitronensäure richtig

Danuta Beals 26-09-14 06:50 2 0

Entkalken mit Hausmitteln, aber richtig dosiert Für die regelmäßige Entkalkung reicht meist Essigessenz oder Zitronensäure. Ein Teil Essig auf zwei bis drei Teile Wasser, in den Behälter geben, das Gerät einschalten und den Dampf durchlaufen lassen. Danach das Ganze noch einmal mit klarem Wasser wiederholen, sonst schmeckt das nächste Ei oder der nächste Reis nach Essig. Zitronensäure wirkt ähnlich, riecht aber weniger streng und ist für empfindliche Kunststoffteile oft die bessere Wahl. Ein häufiger Fehler: das Gerät nach dem Entkalken nicht ausspülen. Rückstände greifen Dichtungen an und hinterlassen einen säuerlichen Film.

Nach dem Entkalken muss gründlich gespült werden, sonst bleiben Säurereste zurück, die den Geschmack beeinträchtigen. If you have any questions about wherever and how to use alles dazu, you can make contact with us at the web site. Am besten die Vase oder Karaffe mehrmals mit klarem Wasser füllen, kurz stehen lassen und ausschütten. Bei Gefäßen mit sehr enger Öffnung hilft ein dünner Schlauch oder eine Spritze, um Wasser gezielt an den Rand zu bringen. Anschließend das Gefäß umgedreht auf ein sauberes Tuch stellen, damit kein Wasser am Rand stehen bleibt und neue Ränder bildet.

Ein häufiger Fehler ist es, heiße Flüssigkeit in kaltes Glas zu gießen, um den Kalk schneller zu lösen. Das kann bei empfindlichen Gefäßen zu Spannungsrissen führen. Ebenso falsch ist es, Essigessenz unverdünnt über Nacht einwirken zu lassen; die Säure greift mit der Zeit die Glasoberfläche an und macht sie stumpf. Wer diese Punkte beachtet, bekommt den Rand sauber, ohne das Gefäß zu beschädigen, und muss die Prozedur seltener wiederholen.

Wer regelmäßig Blumen in Vasen stellt, sollte das Wasser alle zwei Tage wechseln und den Rand dabei kurz mit einem feuchten Tuch abwischen. So entsteht gar kein fester Belag. Karaffen für Wasser oder Saft spült man direkt nach dem Leeren aus, bevor Reste antrocknen. Ein kleiner Tropfen Spülmittel im letzten Spülwasser reicht, um Fettreste zu entfernen. Trocknen lassen an der Luft ist unproblematisch, solange das Gefäß kopfüber steht und nicht auf dem Rand Beleuchtung im Wohnzimmer aufliegt.

Einweichen, beobachten, nachdosieren Die Lösung wirkt nicht sofort. Je nach Schichtdicke braucht sie zwischen zehn Minuten und mehreren Stunden. Trage sie satt auf, decke die Fläche bei Bedarf mit einem feuchten Tuch ab, damit sie nicht vorzeitig eintrocknet. Eintrocknende Säure kristallisiert wieder aus und verliert ihre Wirkung. Prüfe nach zehn Minuten mit einem Schwamm oder einer weichen Bürste, ob sich der Belag löst. Wenn nicht, dosiere vorsichtig nach: pro 500 Milliliter Wasser einen weiteren Teelöffel Zitronensäure. Wiederhole das in Intervallen von etwa 15 Minuten, bis sich der Kalk abwischen lässt.

Eierkocher und Reiskocher arbeiten mit Wasserdampf. Genau darin liegt ihr Vorteil: Das Garen geht schnell, das Ergebnis ist gleichmäßig, und man muss kaum daneben stehen. Genau darin liegt aber auch ihr Schwachpunkt. Wo ständig Wasser verdampft, bleibt Kalk zurück. Die Heizplatte überzieht sich mit einer weißen, harten Schicht, die immer dicker wird. Irgendwann dauert das Kochen länger, das Gerät zieht mehr Strom, und im schlimmsten Fall schaltet der Thermostat zu früh ab, weil die Wärme nicht mehr durch die Kalkschicht dringt. Wer das ignoriert, kauft nach zwei Jahren ein neues Gerät, obwohl eine regelmäßige Reinigung gereicht hätte.

Für den Rand selbst eignet sich eine einfache Mischung aus warmem Wasser und einem Schuss Essigessenz oder Zitronensäure. Ein weiches Tuch oder ein Stück Küchenpapier wird damit getränkt und locker um die Öffnung gelegt, sodass es den verkalkten Bereich vollständig bedeckt. Nach zehn bis fünfzehn Minuten löst sich der Belag so weit, dass er sich mit einer alten Zahnbürste oder einem Flaschenbürstchen vorsichtig abstreifen lässt. Bei starken Ablagerungen den Vorgang wiederholen, statt mit Gewalt zu schrubben.

Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von zu viel Essig oder Zitronensäure. Das kann Kunststoffteile angreifen und Dichtungen spröde machen. Besser ist es, sich an die Dosierung zu halten und nach dem Entkalken gründlich mit klarem Wasser nachzuspülen. Wer den Vorgang abkürzt, riskiert, dass Rückstände im Gerät bleiben und beim nächsten Gebrauch in Getränke oder Wäsche gelangen. Ein weiterer Fehler: Nur entkalken, wenn das Gerät schon sichtbar verkalkt ist. Dann ist es meist zu spät für eine einfache Reinigung.

Die einfachste Gegenmaßnahme ist Wasser mit möglichst wenig Kalk. Wer hartes Leitungswasser hat, merkt das schnell an weißen Rändern im Behälter. Abgekochtes oder gefiltertes Wasser reduziert die Ablagerungen spürbar, auch wenn es kein Allheilmittel ist. Wichtig ist außerdem, das Restwasser nach jedem Gebrauch auszuschütten. Wer das Wasser tagelang im Gerät stehen lässt, verteilt die gelösten Mineralien beim nächsten Erhitzen nur wieder auf der Heizfläche. Ein kurzer Griff zum Ausgießen direkt nach dem Kochen spart später viel Arbeit.

Bei Reiskochern sitzt der Kalk nicht nur auf der Heizplatte, sondern auch im Dampfventil und am inneren Topfrand. Diese Stellen werden gern vergessen, weil sie beim schnellen Ausspülen nicht auffallen. Ein weicher Schwamm und eine Zahnbürste für die Ecken helfen mehr als jeder harte Kratzer. Scheuermilch, Stahlwolle oder scharfe Reiniger haben in beiden Geräten nichts zu suchen: Sie zerkratzen die Antihaftbeschichtung, und in den Kratzern setzt sich Kalk noch schneller fest. Wer den Topf des Reiskochers in die Spülmaschine stellt, sollte vorher in die Bedienungsanleitung sehen, denn nicht jede Beschichtung übersteht das.

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