5 Schritte, mit denen Regal und Schrank sicher an der Wand halten

Caitlyn 26-09-17 19:57 2 0

Nach der Montage kontrolliert man die Verbindung einmal im Jahr. Schrauben können sich durch Vibrationen oder häufiges Öffnen lockern. Ein kurzer Blick und ein Nachziehen mit dem Schraubendreher genügen. Bei einem Umzug müssen die Sicherungen neu angebracht werden. Wer diese fünf Schritte beachtet, schafft eine dauerhafte Lösung, die im Alltag kaum auffällt und im Ernstfall Leben retten kann.

Auch die Bodenfreiheit ändert sich. Ein Bett, das vorher auf vier Punkten stand, steht nach dem Umbau unter Umständen auf sechs. Steht einer dieser Füße auf einem unebenen Untergrund, kippelt das gesamte Gestell. Wer keinen festen Bodenbelag hat, sollte die Füße nach dem Umbau mit dünnen Unterlegplatten ausgleichen. Das ist keine Bastellösung, sondern verhindert, dass sich die Verbindung dauerhaft lockert.

Was in welcher Höhe hängen soll

Alles, was während des Wickelns gebraucht wird, muss mit einer Hand erreichbar sein, ohne das Kind loszulassen. Dazu gehören Windeln, Feuchttücher, Cremes, ein Wechselbody und ein Müllbehälter. Die Reichweite ergibt sich aus der Position des Wickelplatzes: Von der Körpermitte aus sollten alle Utensilien innerhalb eines Halbkreises von etwa 50 Zentimetern liegen. Alles darüber hinaus zwingt zum Umgreifen oder Drehen. Besonders tückisch sind Ablagen hinter dem Kopf oder seitlich unterhalb der Wickelfläche. Sie werden im Alltag kaum genutzt, weil der Griff zu umständlich ist – und dann sammelt sich dort unnötiger Kram.

Zuerst muss die Wand beschaffen sein. Massivwände aus Beton oder Mauerstein tragen zuverlässig, wenn man mit einem Steinbohrer und passenden Dübeln arbeitet. Bei Gipskartonwänden reicht ein normaler Dübel nicht aus. Hier braucht man spezielle Hohlraumdübel oder man sucht die darunterliegenden Holzständer. In Altbauten können Leitungen oder Rohre in der Wand verlaufen. Ein Leitungssuchgerät vor dem Bohren verhindert teure Schäden. Wer unsicher ist, sollte einen Fachmann hinzuziehen, statt auf gut Glück zu bohren.

Die richtige Befestigung und ihre Montage Für die meisten Möbel eignen sich Winkelschienen oder Metallwinkel, die oben am Korpus und an der Wand If you loved this article and you would want to receive much more information about Umweltfreundliche Wandgestaltung assure visit our own web page. verschraubt werden. Bei Schränken mit dünnen Rückwänden sollten die Winkel immer am stabilen Korpus und nicht an der Rückwand sitzen. Die Schrauben müssen lang genug sein, um im Dübel Halt zu finden, ohne durch die Wand Platzsparende Möbel zu stoßen. Ein häufiger Fehler ist, nur eine Schraube pro Winkel zu verwenden. Zwei Schrauben pro Seite verhindern ein Verdrehen. Nach dem Anbringen prüft man mit leichtem Zug, ob die Verbindung fest sitzt.

Die Klebefläche entscheidet, nicht die Leis

Ein umkippender Schrank ist keine Seltenheit. Besonders hohe Regale und Schränke mit schweren Inhalten kippen nach vorn, sobald eine Tür oder Schublade weit geöffnet wird. Die Wandbefestigung ist deshalb kein optionales Extra, sondern eine grundlegende Sicherheitsmaßnahme. Wer sie korrekt ausführt, verhindert Unfälle und schützt gleichzeitig die Möbel vor Beschädigung. Die folgenden fünf Schritte zeigen, worauf es dabei ankommt.

Viele Möbelstücke bringen bereits eine Kippschutzvorrichtung mit. Diese wird meist an der Oberseite des Korpus befestigt. Fehlt sie, lassen sich handelsübliche Sicherungssets nachkaufen. Wichtig ist, dass der Abstand zwischen Möbel und Wand nicht mitunterfüttert wird. Ein Keil oder eine Leiste hinter dem Möbel kann die Verbindung lockern. Steht das Möbel auf unebenem Boden, sollte man zuerst die Füße justieren und dann befestigen. So vermeidet man Spannungen, die später zum Ausreißen führen.

Ein typischer Fehler ist die Annahme, ein voller Schrank stehe von allein stabil. Das Gegenteil ist der Fall: Je schwerer der Inhalt und je höher der Schwerpunkt, desto größer die Kippgefahr. Schwere Gegenstände gehören deshalb immer in die unteren Fächer. Türen und Schubladen sollten nicht gleichzeitig geöffnet werden. Kinderzimmer sind besonders gefährdet, weil Kinder gern an Möbeln hochklettern. Hier ist eine zusätzliche Sicherung mit einem Wandwinkel Pflicht, auch wenn das Möbelstück niedrig erscheint.

Bevor gebohrt wird, den Spielteppich genau abmessen und den Bereich darüber in Zonen einteilen. Bewährt hat sich eine Aufteilung nach Greifhöhe: Die unterste Ebene liegt so tief, dass ein fünfjähriges Kind im Stehen herankommt, ohne auf einen Hocker zu klettern. Alles darüber ist für Erwachsene oder ältere Kinder gedacht. Die unterste Regalkante sollte mindestens einen halben Meter über dem Teppich liegen, damit niemand beim Aufstehen mit dem Kopf anschlägt. Diese Höhe ist der häufigste Fehler: Regale werden zu tief gehängt, weil sie dann bequemer erreichbar scheinen, und schon nach wenigen Wochen hängen sie im Weg.

hq720.jpgSpielzeug auf dem Boden sammelt sich schneller an, als man gucken kann. Regalboxen wirken wie die naheliegende Lösung, doch sie fressen genau die Fläche, die Kinder zum Spielen brauchen. Wandregale über dem Spielteppich schaffen dort Ordnung, wo niemand läuft: in der Höhe. Der Teppich bleibt frei, die Autos und Bausteine bekommen einen festen Platz, und der Raum wirkt sofort größer. Der Haken: Ein falsch montiertes oder falsch aufgeteiltes Wandregal wird zur Gefahrenquelle und zum Staubfänger.

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