Ein Drittel pro Jahr: So verjüngt sich der alte Strauch von selbst

Berry Gale 26-10-11 08:34 3 0

Zu den Sorten, die am alten Holz blühen, gehören Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla), Tellerhortensien, Samthortensien und Eichenblatthortensien. Bei ihnen sitzen die Blütenknospen bereits im Herbst an den Triebspitzen. Ein Rückschnitt im Frühjahr entfernt diese Knospen, und die Pflanze treibt zwar Blätter, aber keine Blüten. Bei diesen Hortensien beschränkt man sich darauf, erfrorene Spitzen, abgestorbene Triebe und schwache Zweige zu entfernen. Ein starker Rückschnitt ist hier der klassische Fehler, der die Blüte für eine ganze Saison kostet.

If you have any questions pertaining to where and how you can utilize http://Zipperquick.com/, you can contact us at our own site. Schneiden nach dem Blühzeitpunkt statt nach dem Kalender Ein zuverlässiger Anhaltspunkt ist die Blütezeit. Hortensien, die am alten Holz blühen, schneidet man direkt nach dem Verblühen, also im Spätsommer oder Frühherbst. Dann hat die Pflanze genug Zeit, bis zum Winter neue Knospen für das nächste Jahr zu bilden. Wer erst im März zur Schere greift, schneidet in die bereits angelegten Blüten hinein. Bei Sorten, die am neuen Holz blühen, ist der späte Winter oder das zeitige Frühjahr dagegen unproblematisch, weil die Knospen erst am frischen Austrieb entstehen.

Der richtige Zeitpunkt hängt von der Blüte ab. Sträucher, die am mehrjährigen Holz blühen – Forsythie, Flieder, Deutzie –, schneidet man direkt nach der Blüte, also im Mai oder Juni. Dann hat der Strauch den Rest des Jahres Zeit, neue Triebe zu bilden, die im Folgejahr blühen. Sommerblüher wie Sommerflieder oder Rispenhortensie treiben am einjährigen Holz und werden im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb bearbeitet. Wer im Herbst schneidet, entfernt oft schon die Blütenanlagen für das nächste Jahr.

Der Unterschied zwischen altem und neuem Holz Schnittgruppe 2 umfasst großblumige Sorten, die zweimal im Jahr blühen: einmal im Mai und Juni an den kurzen Seitentrieben des Vorjahresholzes, danach ein zweites Mal Beleuchtung im Wohnzimmer Spätsommer an neuen Trieben. Zu ihnen zählen die meisten großblumigen Hybriden mit gefüllten oder halbgefüllten Blüten. Der Schnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr, bevor die Pflanze austreibt. Man kürzt die Triebe bis auf etwa 1,50 Meter über dem Boden ein, entfernt schwache und kreuzende Äste und lässt pro Pflanze fünf bis acht kräftige Gerüsttriebe stehen. Ein zu starker Rückschnitt bis auf den Boden kostet die erste Blüte, ein Verzicht auf den Schnitt führt zu einer verkahlt wirkenden Pflanze mit Blüten nur in der Höhe.

Ein Strauch, der über Jahre nie geschnitten wurde, verholzt von innen nach außen. Die Triebe werden kurz, die Blüten kleiner, die Ernte mager. Wer jetzt radikal zur Säge greift und alles auf den Stock setzt, riskiert einen Austrieb aus dem alten Holz, der oft kümmerlich bleibt oder ganz ausbleibt. Der schonende Weg ist der Verjüngungsschnitt über mehrere Jahre. Als Faustregel gilt: pro Jahr etwa ein Drittel der alten Triebe entfernen, den Rest wachsen lassen. So bleibt der Strauch vital und blüht oder trägt weiter.

Vierte Ursache: der Untergrund selbst. Wird Putz auf staubigen, sandenden oder zu glatten Flächen aufgebracht, hält er mechanisch nicht. Auch zu schnelles Trocknen bei Hitze oder Wind führt zu Schwindrissen. Vor jedem Neuanstrich gilt: Untergrund prüfen, lose Stellen entfernen, grundieren. Wer Risse einfach mit Acryl füllt und überstreicht, sieht sie nach einem Winter wieder.

Der häufigste Fehler ist der sogenannte Stummel: Der Ast wird zu weit außen abgeschnitten, sodass ein Reststück stehen bleibt. Dieser Stummel kann nicht verheilen, weil ihm die versorgenden Leitungsbahnen fehlen. Er trocknet ein, stirbt ab und wird zum Eintrittspunkt für Pilze und Bakterien. Ein weiterer Fehler ist der zu tiefe Schnitt, Raumteiler ohne Sichtschutz bei dem die Wulst verletzt oder ganz entfernt wird. Dann liegt eine offene Wunde am Stamm vor, die der Baum nur langsam mit Kallusgewebe überwallt. Ebenfalls problematisch: Ausfransen der Schnittfläche durch stumpfes Werkzeug. Glatte Schnitte sind entscheidend, weil sie die Bildung von Wundgewebe fördern. Bei starken Ästen empfiehlt sich die Drei-Schnitt-Methode: zuerst von unten einschneiden, dann von oben, um ein Ausbrechen der Rinde zu verhindern, und schließlich den Stummel dicht über der Wulst entfernen.

Ein weiteres Problem ist der Winterschutz in Verbindung mit dem Schnitt. Bei alten-Holz-Sorten frieren die Triebspitzen mit den Knospen in kalten Nächten häufig zurück. Wer im Herbst stark schneidet, nimmt der Pflanze zusätzlich Schutz. Besser ist es, im Frühjahr nur bis ins gesunde Holz zurückzuschneiden, wenn sich zeigt, welche Bereiche tatsächlich erfroren sind. Ein Rückschnitt ins alte Holz hinein kann bei manchen Sorten sogar mehrere Jahre dauern, bis wieder Blüten erscheinen.

class=Schnittgruppe 3 enthält Sorten, die ausschließlich am neuen Holz blühen, darunter Clematis viticella, Clematis tangutica und die großblumigen Sorten der Jackmanii-Gruppe. Sie treiben spät aus und blühen von Juli bis September. Diese Pflanzen werden im Februar oder März radikal zurückgeschnitten, etwa 20 bis 30 Zentimeter über dem Boden, oberhalb eines kräftigen Knospenpaares. Der starke Rückschnitt ist notwendig, weil die Blüten nur an den neuen Trieben erscheinen. Raumteiler ohne Sichtschutz ihn bildet die Pflanze lange, dünne Triebe mit wenigen Blüten in großer Höhe.

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