5 Stauden, die nach der Blüte anders behandelt werden

Tia 26-10-11 09:46 3 0

Nach dem Schnitt lässt man den Strauch in Ruhe und düngt ihn im Frühjahr nur mäßig, damit er nicht ins Kraut schießt. Der Erfolg zeigt sich nicht sofort, sondern im Laufe von zwei bis drei Jahren: kräftige Jungtriebe, gleichmäßige Blüte und Beeren, die über die gesamte Strauchhöhe verteilt hängen. Wer einmal jährlich nach diesem Muster arbeitet, hält die Johannisbeeren über viele Jahre gesund und ertragreich.

Ein kompakter, blühfreudiger Rhododendron ist kein Zufall. Er entsteht durch einen jährlichen, maßvollen Schnitt nach der Blüte und einen radikalen Verjüngungsschnitt alle paar Jahre. Wer diese beiden Eingriffe kombiniert, verhindert das Verkahlen von innen und erhält eine dichte Krone mit Blüten bis in den unteren Bereich. Der Strauch dankt es mit einem gleichmäßigen Wuchs und einer Blüte, die nicht nur an den Triebspitzen sitzt.

Bei Halbsträuchern wie Lavendel und Heiligenkraut ist der richtige Schnitt entscheidend. Man schneidet nach der Blüte nur die Blütenstände plus ein bis zwei Zentimeter Grün. Ein Schnitt ins alte, verholzte Gewebe treibt kaum wieder aus. Wer zu tief schneidet, riskiert den Totalverlust. Der zweite Schnitt erfolgt im Frühjahr, aber erst, wenn kein starker Frost mehr droht. Im Winter bleiben die Triebe als Schutz stehen.

Ein typischer Fehler ist der Schnitt im Herbst oder Winter. Dann sind die Blütenknospen für das nächste Frühjahr bereits angelegt, und Sie entfernen genau das, was Sie sehen wollen. Ebenso falsch ist ein Rückschnitt ins alte, Zipperquick.com kahle Holz ohne Rücksicht auf schlafende Augen. Ein Rhododendron treibt aus solchen Stummeln oft gar nicht mehr aus und stirbt langsam ab. Wer nur die Spitzen kappt, erzielt das Gegenteil von Kompaktheit: Die Pflanze bildet viele dünne, kurze Triebe, die dicht an der Oberfläche bleiben und die Blüte nach innen verlagern.

Zu dicht stehende Ruten sind ein häufiges Problem in Gärten, Beeten und auf Plantagen. Wenn Pflanzen zu nah beieinander wachsen, konkurrieren sie um Licht, Wasser und Nährstoffe. Das führt zu schwachem Wuchs, erhöhter Krankheitsanfälligkeit und geringeren Erträgen. Viele Hobbygärtner zögern, Ruten auszureißen, weil sie Angst haben, die Pflanzen zu beschädigen. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Ein rechtzeitiges Ausdünnen fördert die Gesundheit der verbleibenden Triebe.

Nach dem Schnitt sollte man die Forsythie gut wässern und gegebenenfalls mit etwas Kompost versorgen. So werden die neuen Triebe kräftig und können bis zum Herbst ausreichend Knospen anlegen. Ein leichter Rückschnitt alle zwei bis drei Jahre reicht völlig aus, um die Pflanze gesund und blühfreudig zu halten. Wer diese Regeln beachtet, wird jedes Frühjahr aufs Neue von einem dichten gelben Flor belohnt.

Nach der Blüte entscheidet der Schnitt darüber, ob eine Staude im nächsten Jahr wieder kräftig austreibt oder ob sie vergeilt und verkahlt. Viele Gärtner schneiden zu früh, zu spät oder gar nicht – dabei ist die Regel einfach: Wer Samen will, lässt stehen. Wer Blüten und kompakten Wuchs will, schneidet zurück. Entscheidend ist der Zeitpunkt und die Art der Staude.

Anders sieht es bei Stauden aus, die zur Selbstaussaat neigen: Storchschnabel (Geranium), Frauenmantel und Akelei. Lässt man die Samenstände stehen, versamen sie sich unkontrolliert im ganzen Beet. Wer das nicht will, schneidet nach der Blüte zurück, bevor sich Kapseln öffnen. Der Schnitt erfolgt mit einer scharfen Schere, zur Website nicht mit der Heckenschere – gequetschte Stängel faulen. Ein weiterer Fehler: der Rückschnitt bei praller Mittagssonne. Besser am frühen Morgen oder Abend arbeiten.

Was stehen bleibt und warum Nicht jede Staude darf zurückgeschnitten werden. Arten mit dekorativen Samenständen wie Sonnenhut (Echinacea), Scheinsonnenhut und Kokardenblume bleiben bis ins Frühjahr stehen. Die Samen ernähren Vögel, die Struktur schützt die Pflanze vor Frost. Auch Gräser wie Lampenputzergras und Chinaschilf schneidet man erst im März, nicht nach der Blüte. Wer jetzt zur Schere greift, entfernt den Winterschmuck und nimmt den Vögeln die Nahrung.

If you cherished this article and you would like to obtain much more facts concerning hier ansehen kindly check out our internet site. Ein Rückschnitt direkt nach der Blüte regt viele Stauden zu einem zweiten Flor an. Das funktioniert bei Arten, die aus dem unteren Bereich neu austreiben. Dazu gehören Katzenminze (Nepeta), Salbei (Salvia) und Steppensalbei. Schneiden Sie etwa eine Handbreit über dem Boden zurück, aber lassen Sie zwei bis drei Blattpaare stehen. Ein zu tiefer Schnitt ins alte Holz verträgt nicht jede Art. Typischer Fehler: Der Rückschnitt erfolgt erst im Herbst – dann fehlt die Zeit für einen neuen Austrieb, und die Pflanze geht geschwächt in den Winter.

Für alle Stauden gilt: Nach dem Rückschnitt nicht sofort stark düngen. Die Pflanze braucht erst Zeit, energiesparendes Wohnen neue Triebe zu bilden. Eine dünne Kompostschicht reicht. Wer zu viel Stickstoff gibt, fördert weiche Triebe, die Läuse und Pilze anziehen. Gießen Sie nach dem Schnitt nur mäßig, Staunässe schadet mehr als Trockenheit. So übersteht jede Staude den Winter und treibt im Frühjahr zuverlässig neu aus.

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